Elektromobilität – Für den Wirtschaftsstandort Deutschland dürfte die Netto-Bilanz für den Strukturwandel in Richtung E-Mobility negativ ausfallen. (Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de)

ELEKTROMOBILITÄT – Spreizung in Europa, Wandel in Deutschland

Ab 2035 sollen in der Europäischen Union (EU) nur noch klimaneutrale Pkw und LKW bis 3,5 Tonnen Nutzlast zugelassen werden dürfen. Grundsätzlich werden damit alle Weichen in Richtung batterieelektrische Mobilität gestellt. Allerdings ist die Option, sogenannte E-Fuels einzusetzen, nicht gänzlich vom Tisch. Der Trend in Richtung Elektromobilität hat am Automobilstandort Deutschland einen mittlerweile spürbaren Strukturwandel ausgelöst. Die Netto-Bilanz dieses Strukturwandels für die Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland dürfte allerdings negativ ausfallen. Eine Analyse von Eric Heymann*

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Basel III - IKB (Foto: Nico Meier / www.pixelio.de)

BASEL III – ESG-konforme Investitionen belasten Vermögen und Bonität von Unternehmen

Die Klimaziele werden das Investitionsverhalten der Industrie in den kommenden Jahren maßgeblich prägen. Da diese Investitionen den aktuellen Kapitalstock größtenteils ersetzen müssen, ergibt sich nicht nur ein hoher Abschreibungsbedarf. Auch strategische Themen und die Standortfrage spielen eine wesentliche Rolle. Zudem führen die hohen Abschreibungen auf den alten Kapitalstock zu Bonitätsverschlechterungen. Das belastet nicht nur den Transformationsprozess, sondern erhöht auch die Risiken von Investitionen in neue Technologien und Geschäftsfelder. Insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU) sind davon betroffen.

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E-Mobility (Foto: Thommy Weiss / www.pixelio.de)

E-Mobility – Transformation kostet vorläufig viele Arbeitsplätze

Obgleich in Deutschland und Österreich mittlerweile bis zu einem Drittel der Neuzulassungen auf Elektrofahrzeuge zurückzuführen ist, wird die Transformation der Automobilindustrie in Richtung E-Mobility zunächst einmal für viele Arbeitslose sorgen. Es dürfte daher darauf ankommen, für einen geregelten Übergang zu sorgen, damit die Situation nicht zu disruptiv wird. Dabei sind technologische Dogmen kontraproduktiv, macht eine Studie von PwC deutlich.

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STICKOXIDE – Austria-Technik filtert in Prag 95 Prozent der Emissionen

Bis zu 95 Prozent der schädlichen Stickoxide soll jetzt Technologie aus Österreich im Auftrag von Skoda aus der Prager Stadtluft filtern. Die Filteranlage wird in der Innenstadt eingesetzt. Geforscht wird jedoch auch an Filteranlagen für Verbrennungsmotoren. Das Kernstück der Anlage ist ein Filter auf der Basis von Aluminiumsilikat-Mineralien.

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E-Transformation

E-TRANSFORMATION – Auto-Zulieferer investieren in unsicherer Zukunft

Deutschlands Automobilzulieferer befinden sich mitten in der Transformation in Richtung Elektromobilität. Ob der Transformationsprozess jedoch friktionsfrei über die Bühne gehen wird, ist jedoch fraglich. Bei genauerer Betrachtung wird nämlich deutlich, dass das unternehmerische Risiko für die Zukunft der Branche derzeit nahezu unkalkulierbar ist – trotz staatlicher Milliardenförderungen. 

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Christoph Tieben, SAP-Spezialist (Foto: Arvato)

LOGISTIKTRENDS 2021 – Von digital bis nachhaltig ist alles dabei

Logistiktrends 2021 – Die Wirtschaft steckt weltweit in einem großen Transformationsprozess. Stichworte sind dabei Industrie 4.0 und Handel 4.0. Dazu gehören unter anderem immer kürzere Produktentwicklungszyklen, die Zunahme von Just-in-Time- und Kleinstserien-Fertigung bis zu Losgröße 1 sowie ein weiteres Voranschreiten der Arbeitsteilung – über Unternehmens- und Ländergrenzen hinweg.

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Mit knapp 17,5 Milliarden Euro Investitionen will man auch dem Ziel, Güter auf die Schiene zu bringen, näher kommen. Ob dies jedoch erreicht wird, ist fraglich. (Foto: ÖBB)

INFRASTRUKTUR-INVESTITIONEN – 17,5 Milliarden Euro für Bahnausbau

Infrastruktur-Investitionen: Knapp drei Milliarden Euro pro Jahr sollen in den kommenden sechs Jahren in die österreichische Bahn-Infrastruktur fließen. Damit sollen die ÖBB und Privatbahnen leistungsfähiger werden. Damit will man auch dem Ziel näher kommen, mehr Güter auf die Schiene zu bringen. Ob dies erreicht werden kann, ist jedoch fraglich.

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