BUSINESS+LOGISTIC-06-2020

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In dieser Ausgabe BUSINESS+LOGISTIC-06-2020 verschaffen wir Ihnen einen Überblick über die Situation in Wirtschaft & Logistik während der Corona-Krise. Dabei wird klar, dass nicht alle Teile der Wirtschaft in der DACH-Region gleichermaßen betroffen sind. Das Bild, das sich bietet ist sehr heterogen. Zudem sind die Transformationsprozesse, welche die Märkte jetzt erleben, zwar von der Corona-Krise befeuert, haben jedoch schon vor beinahe einem Jahrzehnt eingesetzt. Lesen Sie dazu auch das Interview mit Roland Seebacher, Geschäftsführer des Intralogistikspezialisten BITO Austria.

18 Milliarden – Investitionen in die Zukunft

BUSINESS+LOGISTIC-06-2020 ist auch von der Corona-Krise bestimmt. Denn die Pandemie und die daraus entstehenden wirtschaftlichen Folgen stellen österreichische Unternehmen vor große Herausforderungen. Zumindest vordergründig. Bei genauerer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass die Entwicklung weder homogen noch dass sie alleine auf die Corona-Krise zurück zu führen ist. Darauf deutet auch hin, dass insbesondere Unternehmen aus der Industrie vielfach unbeeindruckt von der Krise in ihre Zukunft investieren. Ein Investitions-Schwerpunkt ist dabei die Digitalisierung und Automation.

CR Hajo Schlobach sprach mit jemandem, der Mittelständler ist und der es wissen muss: Roland Seebacher. Der Geschäftsführer von BITO in Österreich sieht die Corona-Krise nur teilweise als Ausschlag gebend für die derzeitige wirtschaftliche Entwicklung in Österreich. Vielmehr sind die Transformationsprozesse für ihn maßgeblich, welche die vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) ausgelöst hat.

Coronas Banken trifft Corona besonders hart

Die vom Coronavirus ausgelöste Rezession hat die europäischen Großbanken offenbar härter getroffen als die US-amerikanischen Mitbewerber. Wie DB Research berichtet, bleibt den Europäern nahezu nichts in der Geldbörse, während die US-Amerikaner noch moderate Gewinne erwirtschaften konnten. Die Kreditvergabe dürfte vor diesem Hintergrund noch schwieriger werden.

Die Zeichen stehen auf Erholung

Trotz Corona steht die europäische Wirtschaft nicht ganz so schlecht da, wie es vielfach den Anschein hat. Die Einkaufsmanagerindizes von IHS Markit weisen zumindest in diese in Richtung, d.h. auf die „Erholung der europäischen Wirtschaft“. Und sie werden teilweise bestätigt durch den regelmäßig erscheinenden Logistikindikator 2020 des ifo Instituts in München und der Bundesvereinigung Logistik (BVL). Noch ist der Aufschwung in der Logistikbranche allerdings nicht überall angekommen, insbesondere nicht in der Transportlogistik-Wirtschaft.


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