Deutschland

Deutschland ist das bevölkerungsreichste Land Europas und die stärkste Ökonomie der Europäischen Union, EU.

Geographie

Das Land liegt in Mitteleuropa und grenzt an neun andere Länder, darunter Frankreich, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich und die Schweiz. Es hat auch eine lange Nordseeküste im Norden.

Wirtschaftsstandort Deutschland

Im Jahr 2020, also vor der Coronapandemie betrug das BIP von Deutschland etwa 3,35 Billionen Euro. Dieser Wert schwankt jedoch, je nach wirtschaftlichen Entwicklungen und anderen Faktoren. Damit ist das Land die stärkste Ökonomie in der EU. Es ist weltweit ein führendes Land in Bereichen wie Automobilindustrie, Logistik, Maschinenbau, Chemie und Informationstechnologie.

Bevölkerung

Deutschland hat eine Bevölkerung von rund 83 Millionen Menschen (Stand 2022). Damit ist es das bevölkerungsreichste in der EU

Sprache

Die Amtssprache ist Deutsch. Im östlichen Bundesland Sachsen wird jedoch auch Sorbisch gesprochen.

Kultur

Deutschland hat eine reiche kulturelle Tradition, die sich in Musik, Kunst, Literatur und Philosophie widerspiegelt. Bekannte deutsche Komponisten sind zum Beispiel Ludwig van Beethoven und Johann Sebastian Bach. Die deutsche Literatur hat Größen wie Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller hervorgebracht. Als einer der größten Philosophen gilt Emanuel Kant. Er hat die Aufklärung entscheidend geprägt und mit seinen Ideen die Basis für den heutigen Liberalismus geprägt. Er wurde im preußischen Königsberg geboren, dem heutigen Kaliningrad (Russland).

Essen und Trinken

Die deutsche Küche ist vielfältig und bekannt für Gerichte wie Bratwurst, Sauerkraut, Brezeln, Schnitzel und Bier. Deutschland ist auch berühmt für seine Brot- und Kuchensorten.

Regierung

Die Bundesrepublik ist eine föderal Strukturiert und hat 16 Bundesländer. Die Bundesrepublik Deutschland hat ein parlamentarisches Regierungssystem, d.h. die Regierung mit einem Bundeskanzler an der Spitze wird vom Parlament gewählt. Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt und wird aus der Bundesversammlung gewählt.

Hauptstadt

Die Hauptstadt von Deutschland ist Berlin.

Geschichte

Deutschland hat eine komplexe Geschichte, die durch die Teilung des Landes nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland und Ostdeutschland geprägt wurde. Die Wiedervereinigung erfolgte 1990, und seitdem ist Deutschland wieder ein einheitlicher Staat.

Wiiw - Diktator Wladimir Putin hat bei seinen imperialistischen Bestrebungen in der Ukraine offenbar die Rechnung ohne den Wirt gemacht. (Foto: Tim Reckmann / www.pixelio.de)

WIIW – Putins Krieg schrumpft Wachstum und schickt Ukraine sowie Russland auf Talfahrt

Die Frühjahrsprognose 2022 für Zentral- und Osteuropa des Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, Wiiw, zeichnet ein kriegsadäquates Bild. Das BIP der Ukraine bricht 2022 um 38 bis 45 Prozent ein und die russische Volkswirtschaft hat Wladimir Putin mit seinem Krieg auf eine Talfahrt mit einem Gefälle von bis zu 15 Prozent geschickt. Gleichzeitig galoppiert die Inflation den Russen mit 28 Prozent davon. Gleichzeitig trifft es die EU-Oststaaten moderat mit einem durchschnittlichen Wachstum von 2,5 Prozent.

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Transportstopp (Foto: Bernd Sterzel / www.pixelio.de)

BALTIC SEA BRIDGE – Neue Containerverbindung von China nach Mukran Port via Russland

Mit der Ankunft des Containerschiffes Breb Xian aus Ust-Luga bei St. Petersburg am 11. Februar 2022, weitet Baltic Sea Bridge sein bestehendes Netzwerk im Rahmen der „Neuen Seidenstraße“ zusätzlich aus. Denn damit hat ein neuer multimodaler Container-Dienst auf der Strecke China – Deutschland den Betrieb aufgenommen. Dabei werden die Container über den in Mecklenburg-Vorpommern liegenden Mukran Port (Sassnitz) umgeschlagen und weiter ins europäische Hinterland verteilt. Der Vernichtungskrieg Putins gegen die Ukraine dürfte den Verantwortlichen jedoch einen vorläufigen Strich durch die Rechnung machen.

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E-Mobility (Foto: Thommy Weiss / www.pixelio.de)

E-Mobility – Transformation kostet vorläufig viele Arbeitsplätze

Obgleich in Deutschland und Österreich mittlerweile bis zu einem Drittel der Neuzulassungen auf Elektrofahrzeuge zurückzuführen ist, wird die Transformation der Automobilindustrie in Richtung E-Mobility zunächst einmal für viele Arbeitslose sorgen. Es dürfte daher darauf ankommen, für einen geregelten Übergang zu sorgen, damit die Situation nicht zu disruptiv wird. Dabei sind technologische Dogmen kontraproduktiv, macht eine Studie von PwC deutlich.

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Positionspapier 2021 (Foto: wobigrafie / www.pixelio.de)

POSITIONSPAPIER 2021 – BVL warnt vor Defiziten durch Infrastrukturmängel

Quo vadis Deutschland? – Das heute veröffentlichte Positionspapier 2021 der Bundesvereinigung Logistik in Deutschland (BVL) legt den Finger auf die Wunde schwindender Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Vor allem der Infrastrukturausbau für den rasant wachsenden Güterverkehr sowie den Netzausbau bei Breitbandtechnologien für die Herausforderungen der digitalen Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft lassen in Deutschland sehr zu Wünschen übrig.

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Mauro Sepich (Foto: Gruber / RS MEDIA WORLD Archiv)

GRUBER LOGISTICS – Millionen-Investitionen im Hafen Triest sollen Südroute stärken

Mit Investitionen in Millionenhöhe will die südtiroler Spedition Gruber Logistics die Südroute in seinem Netzwerk verstärken. Damit sollen vor allem intermodale Verkehre von den Benelux-Staaten über Deutschland, Österreich, Italien bis in die Türkei effizienter werden. Die Investitionen betreffen dabei sowohl den Ausbau der Flotte als auch den Ausbau des Standortes im Hafen Triest. 

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E-MOBILITÄT – Teuer erkaufter Umstieg mit sozialer Schieflage

Ein realer Markt bei Elektroautos existiert nicht und wird nur durch strenge CO2-Regeln sowie fiskalische Maßnahmen erzielt, welche den Umstieg auf alternative Antriebe erleichtern. Davon profitieren derzeit hauptsächlich Wohlhabende. Geringer Verdienende können die fiskalischen Vorteile von Elektroautos kaum lukrieren, zeigt eine Studie von db research.

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WIRTSCHAFTSWACHSTUM – Wenn die Lieferkette ein seidener Faden ist

Ist die Coronakrise überstanden? Die Wachstumszahlen vermitteln zumindest auf den ersten Blick ein positives Bild. Doch was ist, wenn die globalen Lieferketten trotz wirtschaftlicher Erholung nicht halten – etwa wegen Unterproduktion, Rohstoffknappheit, Containerstaus etc.? Das diskutiert in dieser Gast-Kommentar Alexander Heine, Geschäftsführer der CM Logistik Gruppe.

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