E-Transport – Die Transportbranche im Straßengüterverkehr will massiv in die Dekarbonisierung ihrer Fahrzeugflotten investieren. (Foto: Mercedes Benz / RS MEDIA WORLD Archiv)

E-TRANSPORT – Brennstoffzellen für LKW-Flottenbetreiber hochinteressant

Bis 2025 wollen Flottenbetreiber aus der Transport- und Verkehrsbranche mehr und flächendeckend in batterieelektrische Lkw investieren. Dabei sind vor allem Brennstoffzellen-Trucks bei den Schwerlastwagen besonders attraktiv. Batterieantriebe auf Lithium-Ionen-Basis sind hingegen für Kurz- und Mittelstrecken die bevorzugte Wahl. Allerdings müssen einerseits Fahrzeughersteller von Li-angetriebenen Fahrzeugen hinsichtlich der Reichweiten noch einiges nachlegen. Auch bei Wasserstoff-LKW geht den Flottenbetreibern die Entwicklung viel zu langsam.

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Elektromobilität – Für den Wirtschaftsstandort Deutschland dürfte die Netto-Bilanz für den Strukturwandel in Richtung E-Mobility negativ ausfallen. (Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de)

ELEKTROMOBILITÄT – Spreizung in Europa, Wandel in Deutschland

Ab 2035 sollen in der Europäischen Union (EU) nur noch klimaneutrale Pkw und LKW bis 3,5 Tonnen Nutzlast zugelassen werden dürfen. Grundsätzlich werden damit alle Weichen in Richtung batterieelektrische Mobilität gestellt. Allerdings ist die Option, sogenannte E-Fuels einzusetzen, nicht gänzlich vom Tisch. Der Trend in Richtung Elektromobilität hat am Automobilstandort Deutschland einen mittlerweile spürbaren Strukturwandel ausgelöst. Die Netto-Bilanz dieses Strukturwandels für die Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland dürfte allerdings negativ ausfallen. Eine Analyse von Eric Heymann*

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Logistikimmobilien – Wie mit Li-Ionen-Batterien richtig umgehen? Die Produktion und Lagerung von Lithium.Ionen-Batterien stellen die Wirtschaft noch immer vor enorme Herausforderungen. (Foto: Kurt Michel / www.pixelio.de)

LOGISTIKIMMOBILIEN – Sieben Millionen qm für Batterie-Lagerung fehlen

Lithium-Ionen-Batterien für Automobile und die Industrie fordern den Markt im Bereich der Logistikimmobilien in Deutschland und Europa heraus. Alleine in Deutschland fehlen bis 2030 rund sieben Millionen Quadratmeter Lagerfläche, um die E-Mobility auf den Straßen, aber auch in der Industrie bewältigen zu können. Das ergab eine jüngste Marktuntersuchung des Spezialisten für Logistikimmobilien, Logivest.

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CO2-Neutral – (v.l) F. Prettenthaler, J. Gassner, L. Gewessler, W. Oblin, P. Umundum (Foto: RS MEDIA WORLD Archiv)

CO2-NEUTRAL – KEP-Logistik der Ö-Post verkleinert CO2-Fußabdrücke

Jährlich vergibt die Österreichische Post an Industrie-Partner ihren Preis „CO2-Neutral Zugestellt“. Nach zweijähriger Pause fand die Verleihung wieder als Präsenzveranstaltung im Rahmen einer kleinen Gala im Weltmuseum in Wien statt. Damit will Österreichs führender KEP-Dienstleister vor allem Unternehmen für ihr Bemühen auszeichnen, den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren – auch mit ihrer Versandlogistik.

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Thinkport Vienna – Der Fortbestand des Wiener „Mobilitätslabors“ ist bis 2025 gesichert. (Foto: Moni Fellner / Thinkport Vienna / RS MEDIA WORLD Archiv)

THINKPORT VIENNA – Boku und Hafen Wien setzen Entwicklungsarbeit bis 2025 fort

Thinkport Vienna – Die Universität für Bodenkultur, BOKU, und der Hafen Wien setzen ihre Entwicklungszusammenarbeit für urbane Logistikkonzepte bis 2025 fort. Im Rahmen dieses offenen „Mobilitätslabors“ werden innovative (Güter-)Logistiklösungen entwickelt, getestet und auch umgesetzt. Das Labor ist derzeit in wesentliche Logistikprojekte der Stadt Wien involviert.

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DGT - (v. l.) - R. Neugebauer, M. Bangen, H. Wüst, O. Krischer, OB Stadt Duisburg Sören Link (Foto: duisport / krischerfotografie RS MEDIA WORLD Archiv)

DGT – Spatenstich für erstes klimaneutrales Hinterland-Terminal Europas

Mit dem Spatenstich für den Bau des Duisburg Gateway Terminal, DGT, soll für den größten Binnenhafen Europas, duisport, der Weg in die Klimaneutralität beginnen. Denn hier entsteht bis 2023 das erste klimaneutrale Hinterland-Terminal Europas. Gleichzeitig ist das der Startschuss für die Umsetzung für das Verbundprojekt „enerPort II“. Davon könnte auch der Hafen Wien profitieren.

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Raimund Klinker (Foto: Quantron / RS MEDIA WORLD Archiv)

LKW-RETROFITTING – Dekarbonisierung im Transport durch Umrüstung

Der Spezialist für batterie- und wasserstoffgetriebene E-Mobilität, die Gersthofener (D) Quantron, rüstet jetzt dieselbetriebene Nutzfahrzeuge auf emissionsfreie Antriebstechnologien um. Dies ermöglicht einerseits eine schnellere Transformation des LKW- und Busverkehrs auf klimaneutrale Antriebe. Gleichzeitig werden Ressourcen geschont, weil auf gebrauchtes Material zurückgegriffen wird. Prof. Raimund Klinkner findet das vorbildhaft.

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Kombiverkehr Jahresbilanz 2021 (Foto: Kombiverkehr / RS MEDIA WORLD Archiv)

KOMBIVERKEHR – Missmanagement der Bahnen behindert Wachstum auf Schiene

Immerhin 937.959 Lkw-Sendungen wurden im Jahr 2021 von der Straße auf die Schiene verlagert, rechnet die Kombiverkehr Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr in ihrer Jahresbilanz vor. Das entspricht einem Wachstum gegenüber 2020 um über neun Prozent. Dabei könnte das Wachstum noch größer sein, gäbe es ein harmonisiertes Baustellenmanagement der europäischen Bahnen.

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Synesgy – B. Recsey (Foto: CRIF / RS MEDIA WORLD Archiv)

SYNESGY – Plattform hilft bei ESG-Beurteilung von Lieferketten

Synesgy gilt als das erste weltweite Netzwerk, das digitale Lösungen für die Messung und Bewertung von Nachhaltigkeit in Unternehmen entwickelt und anbietet. Als erster Schritt wurde vom italienischen Technologieanbieter CRIF im Herbst 2021 die ESG Transparency Plattform gelauncht. Sie will das Erfassen von ESG-Kriterien für alle so einfach wie möglich machen.

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Paketlawine – White Label Boxen könnten der KEP-Branche Mehrfachzustellungen ersparen und CO2-Emissionen senken. (Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de)

PAKETLAWINE – Österreichische KEP-Dienstleister und die Last mit der Last Mile

Die Paketlawine durch den E-Commerce Boom bringt die österreichischen KEP-Dienstleister (KEP = Kurier, Express, Paket) zunehmend an ihre Grenzen. Insbesondere die Zustellung beim Adressaten stellt die Branche häufig vor große Herausforderungen. Der Effekt: Erhöhte Kosten und dein größerer CO2-Fußabdruck. White Label Paketboxen könnten hier Abhilfe schaffen. Ein Leitfaden des Gewessler-Ministeriums will der Branche nun Unterstützung geben, effizienter die „Last-Mile“ zu organisieren.

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Fritz Lehr (Foto: Felicitas Matern / RS MEDIA WORLD Archiv)

Fritz Lehr – Hafen Wien ist ein Knoten internationaler Handels- und Transportwege

Der Hafen Wien ist nicht nur ein trimodales Logistikzentrum mitten in der Handelsmetropole Wien mit mehr als zwei Millionen Menschen, sondern gewinnt auch zunehmend als Knotenpunkt von Warenströmen bis nach Asien an Bedeutung. Hajo Schlobach sprach mit Mag. Fritz Lehr, langjähriger Geschäftsführer des Hafens, über die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft.

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