DGT – Spatenstich für erstes klimaneutrales Hinterland-Terminal Europas

DGT - (v. l.) - R. Neugebauer, M. Bangen, H. Wüst, O. Krischer, OB Stadt Duisburg Sören Link (Foto: duisport / krischerfotografie RS MEDIA WORLD Archiv)
DGT – (v. l.) – R. Neugebauer, M. Bangen, H. Wüst, O. Krischer, OB Stadt Duisburg Sören Link (Foto: duisport / krischerfotografie RS MEDIA WORLD Archiv)

Mit dem Spatenstich für den Bau des Duisburg Gateway Terminal, DGT, soll für den größten Binnenhafen Europas, duisport, der Weg in die Klimaneutralität beginnen. Denn hier entsteht bis 2023 das erste klimaneutrale Hinterland-Terminal Europas. Gleichzeitig ist das der Startschuss für die Umsetzung für das Verbundprojekt „enerPort II“. Davon könnte auch der Hafen Wien profitieren.

Europas größter Binnenhafen, duisport, setzt seinen ersten großen Schritt in Richtung Klimaneutralität. Denn Mitte dieser Woche war Spatenstich für das erste klimaneutrale Hinterland-Terminal Europas: das Wasserstoff-betriebene Duisburg Gateway Terminal, DGT.  duisport-CEO Markus Bangen hat im Beisein von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst, dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, Oliver Krischer, Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link sowie dem Präsidenten der Fraunhofer Gesellschaft, Prof. Reimund Neugebauer den Startschuss für den Bau des Klimaschutz-Projektes gegeben. Mit dem symbolischen Spatenstich beginnt nicht nur in Kürze der Bau des DGT, sondern auch die Umsetzung des Verbundprojekts „enerPort II“.

DGT – Trimodales Terminal mit Wirkung bis Wien

Auf dem Gelände der ehemaligen Kohleninsel in Duisburg-Meiderich wird das trimodale DGT errichtet, gemeinsam mit den internationalen Partnern Cosco Shipping Logistics, Hupac SA und der HTS Group. Die Fertigstellung ist bis Mitte 2023 geplant.

Modellprojekt für Europa. Das neue Hinterland-Terminal gilt als Modellprojekt für die Zukunft der Logistik und wird mit einer Fläche von 235.000 Quadratmetern im Endausbau das größte Containerterminal im europäischen Hinterland sein. „Der Duisburger Hafen wird auch in Zukunft die führende Energie-Drehscheibe in Nordrhein-Westfalen sein und übernimmt mit diesem Projekt auch die Vorreiterrolle im Hinblick auf die Nutzung neuer Energiequellen für eine klimaneutralen Hafen- und Terminalbetrieb“, sagte M. Bangen gegenüber den Medien.

Gute Verbindung nach Wien. Der Ausbau dürfte sich auch positiv auf den Hafen Wien und dessen CO2-Bilanz auswirken. Der Hafen Wien gilt für die Rheinländer nicht nur alleine als Endpunkt zum größten Markt in Österreich mit weit mehr als zwei Millionen Einwohnern. Der Hafen Wien ist auch multimodale Drehscheibe sowohl in Richtung Ost- als auch Südeuropa und umgekehrt mittlerweile auch bis nach China. duisport ist zudem der Startpunkt für Ganzzüge und auch Endpunkt vom Hafen Wien aus.

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„…sichtiges Tor zur Welt“   

Ministerpräsident Hendrik Wüst bestätigt die Wichtigkeit des Hafen in Duisburg für Nordrhein-Westfalen: „Der Duisburger Hafen ist für unser Land ein wichtiges Tor zur Welt. Er steht für Offenheit, freien Handel und für Innovationen, wie auch das Modellprojekt enerPort II zeigt. Das erste mit Wasserstoff vollkommen klimaneutral betriebene Containerterminal stellt die Weichen für eine klimaneutrale Zukunft und ist ein Beispiel für die exzellente Forschung im Bereich Wasserstoff in Nordrhein-Westfalen.“

„Beitrag für klimaneutrale Zukunft!

„Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit rund 13 Millionen Euro geförderte Vorhaben enerPort leistet einen wichtigen Beitrag für eine klimaneutrale Zukunft. Hier wird der Einsatz und die Anwendung von Wasserstofftechnologie in der Praxis und in einem hochgradig national und international vernetztem Umfeld erprobt. Das so generierte Wissen kann auch in anderen Kontexten zum Einsatz kommen und so dazu beitragen, dass die Versorgung mit CO2-freiem Wasserstoff und dessen Folgeprodukten gesichert und gestaltet werden kann. Nicht zuletzt die enge Verknüpfung mit den Akteuren vor Ort im Projekt enerPort zeigt, wie wichtig hierbei auch die gesamtgesellschaftliche Einbindung ist“, sagte Oliver Krischer, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Das DGT gilt als Leitmodell für die Energiewende von Binnenhäfen weltweit. Mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme des DGT 2023 baut duisport seine Rolle als zentraler Hinterland-Hub Europas aus.

duisport in Kürze

Das Unternehmen ist die Eigentums- und Managementgesellschaft des Duisburger Hafens, des größten Binnenhafens der Welt. Die duisport-Gruppe bietet für den Hafen- und Logistikstandort Full-Service-Pakete in den Bereichen Infra- und Suprastruktur inkl. Ansiedlungsmanagement. Darüber hinaus erbringen die Tochtergesellschaften logistische Dienstleistungen wie beispielsweise den Aufbau und die Optimierung von Transport- und Logistikketten, Schienengüterverkehrsleistungen, Gebäudemanagement, Kontrakt- und Verpackungslogistik.

duisport.de

hafen-wien.com

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