Croudsourcing Delivery (Foto: Wiener Linien / Thomas Topf / RS MEDIA WORLD Archiv)

CROWDSOURCING DELIVERY – Öffi-Nutzer werden KEP-Dienstleister

Die Stadt Wien will bis 2040 CO2-Neutral sein. Ein Last-Mile-Projekt für Pakete könnte hier eine Lösung dazu sein. Denn geht es nach den Überlegungen von Fraunhofer Austria und den Wiener Linien, könnte jeder Öffi-Nutzer eine Art nachbarschaftlicher KEP-Dienstleister werden. Eine in 2021 von Fraunhofer Austria und den Wiener Linien durchgeführte Machbarkeitsstudie zeigte nämlich eine große Bereitschaft der Fahrgäste zur Nachbarschaftshilfe beim Transport von Paketen etwa in der Straßenbahn. Nun startet im Rahmen des Projekts „Öffi-Packerl“ unter der Leitung von Fraunhofer Austria die Ausarbeitung eines konkreten Crowdsourcing Delivery – Konzepts.

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Paketlawine – White Label Boxen könnten der KEP-Branche Mehrfachzustellungen ersparen und CO2-Emissionen senken. (Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de)

PAKETLAWINE – Österreichische KEP-Dienstleister und die Last mit der Last Mile

Die Paketlawine durch den E-Commerce Boom bringt die österreichischen KEP-Dienstleister (KEP = Kurier, Express, Paket) zunehmend an ihre Grenzen. Insbesondere die Zustellung beim Adressaten stellt die Branche häufig vor große Herausforderungen. Der Effekt: Erhöhte Kosten und dein größerer CO2-Fußabdruck. White Label Paketboxen könnten hier Abhilfe schaffen. Ein Leitfaden des Gewessler-Ministeriums will der Branche nun Unterstützung geben, effizienter die „Last-Mile“ zu organisieren.

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Beteiligung F. Lehr, A. Fehringer, R. Capanni, D. Pulker-Rohrhofer, M. Stahlhut, H. Jony

BETEILIGUNG – Hupac kauft Anteile an Container-Terminal WienCont

Der Schweizer Netzwerkbetreiber für Intermodale Verkehre, Hupac, hat jetzt 4,16 Prozent der Anteile am Wiener Containerterminal WienCont erworben. Damit soll die Landbrücke von Zentral- und Osteuropa nach Südosteuropa bis in die Türkei gestärkt werden. In diesem Zusammenhang startete der Hafen Wien auch eine Kooperation mit dem Trailer-Innovator Helrom.

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Mit der Verkehrspolitik der Bundesregierung erreicht Österreich nicht die EU-Klimaziele. (Foto: Erich Westendarp / www.pixelio.de

VERKEHRSPOLITIK – EU-Klimaziele bis 2040 für Österreich unrealistisch

Eine Studie des „Kummer“-Instituts an der Wirtschaftsuniversität Wien im Auftrag des Zentralverbands der Spediteure (ZV) zeigt, dass Österreich die gesteckten Klimaziele der EU hinsichtlich Dekarbonisierung des Güterverkehrs nicht erreichen wird. Das Institut gibt daher die dringende Empfehlung an die österreichische Bundesregierung, frühzeitig verkehrspolitische Entscheidungen in Richtung nachhaltigen Transport zu treffen.

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Mit knapp 17,5 Milliarden Euro Investitionen will man auch dem Ziel, Güter auf die Schiene zu bringen, näher kommen. Ob dies jedoch erreicht wird, ist fraglich. (Foto: ÖBB)

INFRASTRUKTUR-INVESTITIONEN – 17,5 Milliarden Euro für Bahnausbau

Infrastruktur-Investitionen: Knapp drei Milliarden Euro pro Jahr sollen in den kommenden sechs Jahren in die österreichische Bahn-Infrastruktur fließen. Damit sollen die ÖBB und Privatbahnen leistungsfähiger werden. Damit will man auch dem Ziel näher kommen, mehr Güter auf die Schiene zu bringen. Ob dies erreicht werden kann, ist jedoch fraglich.

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