WIENER HOFBURG – Würdige Siegesfeier für Gewinner des IFOY AWARD 2019

Gastgeber Alexander Klacska, Spartenobmann für den Bereich Transport in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), spendete den würdigen Rahmen für die IFOY-Preisverleihung mit der WKO-Gala zum Hermes Logistik-Preis. Der deutsche Bundesminister für Verkehr, Andreas Scheuer, und Staatssekretärin im Bundesministerium für Inneres, Karoline Edtstadler, verliehen vor mehr als 600 Gästen die begehrten IFOY AWARDS 2019 .

Cargometer, Jungheinrich, ProGlove, The Raymond Corporation, Still und UniCarriers Europe gewannen die weltweit begehrten Trophäen in den Kategorien Intralogistics Software, Warehouse Trucks, Special of the Year, AGV & Intralogistics Robot, Counter Balanced Trucks und Startup of the Year. Zu den aktiven Ehrengästen zählten Bundesminister Andreas Scheuer und Staatssekretärin im österreichischen Bundesministerium für Inneres, Karoline Edtstadler. Der geladene Bundesminister für Verkehr in Österreich, Norbert Hofer, ließ sich entschuldigen.  Die IFOY Verleihung fand damit bereits zum dritten Mal in Österreich statt.

Standing Ovations für Gewinner und Jury

Standing Ovations für die Gewinner des IFOY AWARD 2019 in der Wiener Hofburg. (IFOY = International Intralogistics and Forklift Truck of the Year-Award).Nach einem monatelangen Auswahl- und Testprocedere wurden die Testsieger am 26. April im Rahmen der Gala zum regionalen Hermes Logistik-Preis der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) bekannt gegeben. Die Teams der Intralogistikanbieter Cargometer, Jungheinrich, ProGlove, The Raymond Corporation, Still und UniCarriers Europe nahmen vor mehr als 600 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien jeweils eine Trophäe in Empfang. Die 29 Juroren hatten für den siebten Durchlauf des weltweiten Intralogistikwettbewerbs 15 Lösungen und Geräte in sechs Kategorien nominiert und nach einem dreiteiligen Audit über die Sieger abgestimmt. Das Ergebnis blieb aber bis zur IFOY AWARD Night geheim.

Jeder Teilnehmer ein Sieger

Die Juroren machten sich die Entscheidung für die Awards nicht leicht, denn letztlich gilt für sie jeder der Nominées als Sieger der Vorausscheidung im mehrstufigen IFOY Award-Verfahren. „Jede der getesteten Logistiklösungen hat einen echten Premium-Charakter in ihren Märkten und stehen auf Augenhöhe“, sagt Hans-Joachim Schlobach, Jury-Member der ersten Stunde und Herausgeber des Wirtschaftsmagazins BUSINESS+LOGISTIC sowie der Wissensplattform für die DACH-Region, blogistic.net, zur Prämierung. Der Award-Gewinner gewinnt also nicht gegen Mitbewerber in derselben Kategorie, sondern gegenüber den Marktbegleitern, die sich nicht dem IFOY Test stellen wollen oder in der Nominierungsphase ausgeschieden sind. „Das ist logisch, denn die Nominées lassen sich sehr häufig gar nicht direkt miteinander vergleichen“, erläutert H. Schlobach weiter.

HaJo Schlobach (Foto: IFOY / RS Media World Archiv)
IFOY 2019: HaJo Schlobach während eines Tests im Jahr 2013. (Foto: IFOY / RS Media World Archiv)

Enge Entscheidungen. Somit können auch enge Entscheidungen im Wettbewerb heraus kommen, ohne dass die herausragende Qualität jedes einzelnen Award-Kandidaten geschmälert wird. Und die Entscheidungen waren eng: „Sowohl in der erstmals ausgelobten Start-up-Kategorie als auch in den fünf weiteren Kategorien war die Entscheidung wieder eng. Schon das dreiteilige Audit während der IFOY TEST DAYS hat gezeigt, dass die Nominierten in puncto Innovationsgrad und Kundennutzen ihren Wettbewerbern auf dem Markt zum Teil um Längen voraus sind“, betonte Anita Würmser, geschäftsführende Vorsitzende der IFOY Jury.

Bedeutung des Awards verstanden

„Der IFOY Award ist einer der wichtigsten Preise in der Intralogistik und Logistikautomation, der weltweit vergeben wird. Ich freue mich und bin stolz darauf, von Anfang an mit dabei zu sein und dem Award zu seiner weltweiten Bedeutung verholfen zu haben, gemeinsam mit meinen internationalen Kollegen. Außerdem freue ich mich, dass mittlerweile zum dritten Mal der Award auf österreichischem Boden verliehen wird“, sagte H. Schlobach am Rande der Veranstaltung. H. Schlobach hat im Rahmen des Österreichischen Logsitiktages des Verein Netzwerk Logistik schon zwei Mal den „national IFOY“ verliehen. „Im dritten Anlauf hat es der International IFOY in die Hofburg geschafft“, freut sich H. Schlobach und darüber, dass man nun auch in der WKO die Bedeutung des Awards für Österreich verstanden hat. Und er sagt abschließend: „Der IFOY ermöglicht es auch österreichischen Unternehmen aus dem Bereich Logistik international mit ihren Lösungen bekannt zu werden. Das war, neben dem Interesse an der Technik, von Anfang an auch eine wesentliche Motivation, als Jury-Member daran mit zu arbeiten und österreichische Unternehmen an den Preis heran zu führen.“

Der IFOY-Award  
Der IFOY AWARD hat sich als Indiz für Wirtschaftlichkeit und Innovation etabliert und gilt aufgrund seiner fachlichen Expertise als maßgeblicher Innovationspreis in der Intralogistik. Basis der Entscheidung ist das dreistufige Audit. Die Geräte und Lösungen durchlaufen individuell abgestimmte Fahr- oder Funktionstests, darunter das rund 80 Kriterien umfassende IFOY Testprotokoll sowie den wissenschaftlichen IFOY Innovation Check. Außerdem reisen Juroren und deren Berater-Teams aus der Wirtschaft an, um die Finalisten selbst zu begutachten, bevor sie ihr Votum abgeben. Entscheidend ist, dass die Nominierten nicht miteinander verglichen werden, sondern mit ihren Wettbewerbsgeräten am Markt.
Träger des IFOY AWARD, der unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie steht, ist der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA. IFOY Partner ist die Hannover Messe. Palettenpartner des IFOY AWARD ist Chep, Weltmarkführer im Pooling von Paletten und Behältern. Technologiepartner ist der Batterieladespezialist Fronius.
Mitglieder der Jury
Kirsty Adams, Chefredakteurin SHD Logistics (Großbritannien), Vladimir Antonov, Chefredakteur Sklad i Technika (Russland), Winfried Bauer, Chefredakteur f+h Fördertechnik, Materialfluss, Logistik 4.0 (Deutschland), Cecilia Biondi, Chefredakteurin Logistica Management (Italien), Snejina Badjeva, Chefredakteurin Logistika magazine (Bulgarien), Dave Blanchard, Chefredakteur Material Handling & Logistics/IndustryWeek (USA), Theo Egberts, IFOY Tester und Inhaber Buro Andersom/Andersom Testing (Niederlande, ohne Stimmrecht), Paul Hamblin, Chefredakteur Logistics Business (Großbritannien), Anders Karlsson, Chefredakteur Svensk Åkeritidning (Schweden), Klaus Koch, Chefredakteur Logistik&Fördertechnik, Handel Heute (Schweiz), Allan Leibowitz, Chefredakteur forkliftaction.com (Australien), Valeria Lima de Azevedo Nammur, Herausgeberin Logweb Magazin (Brasilien), Øyvind Ludt, Chefredakteur Moderne Transport (Norwegen), Bernd Maienschein, Chefredakteur MM Logistik (Deutschland), Marilena Matei, Redaktionsleiterin Tranzit / Tranzit Logistica (Rumänien), Anton Mizunov, Chefredakteur Skladskoj Komplex (Russland), Maurizio Peruzzi, Chefredakteur Il Giornale della Logistica (Italien), Matthias Pieringer, Chefredakteur Logistik Heute (Deutschland), Szilvia Rapi Jaubert, Herausgeberin und Chefredakteurin Supply Chain Monitor (Ungarn), Isabel Rodrigo, Chefredakteurin Logística Profesional (Spanien), Thomas Rosenberger, Chefredakteur lastauto omnibus (Deutschland), Hans-Joachim Schlobach, Herausgeber und Chefredakteur Business+Logistic & blogistic.net (Österreich), Sascha Schmel, Geschäftsführer des Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA (Deutschland, ohne Stimmrecht), Sebastian Śliwieński, Chefredakteur Warehouse Monitor (Polen), Gilles Solard, Herausgeber und Chefredakteur Stratégies Logistique (Frankreich), Jarlath Sweeney, Chefredakteur Fleet Transport (Irland), Johannes Tomsich, Redaktionsleiter Logistik-Kurier (Österreich), Mats Udikas, Chefredakteur Transportnytt (Schweden). Geschäftsführende Jury-Vorsitzende ist Anita Würmser, Logistikjournalistin und Geschäftsführende Gesellschafterin von impact media projects.  

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