UPCELL – NPO schmiedet Lieferketten von Wirtschaft und Wissenschaft bei Batterietechnologie

UPCELL Alliance – Neue Non-Profit-Organisation bringt Wirtschaft und Wissenschaft zusammen mit dem Ziel, dass Europa weltspitze bei Batterietechnologien wird. (Foto: upcell / RS MEDIA WORLD Archiv)
UPCELL Alliance – Neue Non-Profit-Organisation bringt Wirtschaft und Wissenschaft zusammen mit dem Ziel, dass Europa weltspitze bei Batterietechnologien wird. (Foto: upcell / RS MEDIA WORLD Archiv)

UPCELL – European Battery Manufacturing Alliance heißt die neue, Anfang Oktober in Paris gegründete Non-Profit-Organisation (NPO). Sie bringt die europäische Wirtschaft und Wissenschaft zusammen mit dem Ziel, die europäische Energiespeicherherstellung weltweit wettbewerbsfähiger, unabhängiger und resilienter zu machen. Bei der Gründung mit dabei waren 38 Top-Unternehmen sämtlicher an der Batterieentwicklung und -herstellung beteiligten Branchen sowie Universitäten.

Gemeinsam eine Wertschöpfungskette für die Entwicklung der europäischen Batterieindustrie aufzubauen und Europa wirtschaftlich autonomer zu machen, das ist das Ziel der neuen Upcell – European Battery Manufacturing Alliance, die am 6. Oktober 2022 in Paris gegründet wurde. Unter der Leitung von Claude Laperiere, dem Präsidenten der Upcell Alliance, kamen dazu 38 aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um die internationale Organisation aus der Taufe zu heben. Mit der Universität Oldenburg und Dürr Megtec, einem Mitglied der Dürr Group, sind auch Vertreter aus Deutschland mit von der Partie. Die Vereinigung strebt an, bis 2030 ein industrielles Ökosystem für Hersteller von Elektrobatterien in Europa zu etablieren.

UPCELL – Europäische Eigenentwicklungen schaffen Krisenresilienz

Getrieben vom Bewusstsein, dass nur möglichst leistungsfähige und leichte Stromspeicher essenziell dafür sind, dass die Mobilitätswende in Europa gelingt, haben sich die Gründer und Partner der Upcell Alliance zur Aufgabe gemacht, eine europäische Wertschöpfungskette für Energiespeicher aufzubauen. Damit soll nicht nur der Übergang zur Elektromobilität beschleunigt werden. Gleichzeitig soll vorhandenes europäisches Know-how konzentriert und weiter entwickelt werden, um den Kontinent im internationalen Wettbewerb unabhängiger und gleichzeitig wettbewerbsfähiger zu machen. Das Mehr an Unabhängigkeit von globalen Lieferketten soll außerdem eine höhere Krisenresilienz schaffen. Dass damit gerade die europäische Batterieproduktion weiter gefördert wird, steht letztlich auch im Zusammenhang mit dem geplanten Verkaufsverbot von Neuwagen mit Verbrennungsmotor in der EU.

NPO bringt sich aktiv ein

Zu diesem Zweck wird sich die NPO künftig europaweit bei Projekten einbringen, die sich thematisch mit der Energiespeicherherstellung befassen, so der Plan. Zudem will die Upcell Alliance mithilfe öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen, Werbeaktionen und Konferenzen, auf die Vorteile eines wirtschaftlich autonomen Europas aufmerksam machen und den internationalen Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft fördern.

Mitglieder aus Forschung und Industrie

Abgesehen von ihrem Engagement für eine europäische Batterieherstellung ist die Upcell Alliance auch als Austauschplattform für Branchenvertreter gedacht. Hier kommen Forschung und Industrie zusammen. So sind insgesamt sieben verschiedene Hochschulen und Universitäten sowie die Forschungsinitiative Battech des Fraunhofer ICS Teil der neuen Organisation. Vonseiten der Industrie sind zudem Unternehmen vertreten, die den gesamten Prozess der Batterieherstellung abdecken – inklusive der drei entscheidenden Schritte Elektrodenherstellung, Montage der Batteriezellen sowie Zusammenbau der Batteriepacks.

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Schneider Electric Gründungsmitglied von UPCELL      

Mit zu den Gründungsmitgliedern gehört auch der internationale Technologie-Lösungsanbieter Schneider Electric. „Für uns ist es ein wichtiges Anliegen, von Anfang an Teil der Upcell Alliance zu sein,“ betont Christophe de Maistre, Zone President DACH bei Schneider Electric, am Rande der Gründungsveranstaltung gegenüber den Medien. „Gemeinsam mit anderen europäischen Unternehmen wollen wir die hiesige Batterieproduktion weiter ausbauen und dafür sorgen, dass die europäische Industrie im Wettbewerb um die beste Fertigung mithalten kann. Als Impact Company ist es uns dabei ein ganz besonderes Anliegen, mit unserem Engagement zu einer erfolgreichen Mobilitätswende beitragen zu können.“

UPCELL – Die Gründungsmitglieder

Neben den Batterieherstellern Verkor, BasqueVolt, Blue Solutions, Freyr, InoBat Sunlight und ACC gehören auch das Chemie-Unternehmen Arkema, der Zentrifugenhersteller Rousselet Robatel und der Recyclingspezialist MTB Recycling zu den Gründungsmitgliedern. Mit Alfi Technologies, Bühler, Caire Automation, Cleia, Comexi, Comau, Groupe Huguet, Dürr Megtec, Eltronic, Fives Group, In-Core Systemes, Ingecal, Jorgensen Engineering, Lazpiur, NPB Automation, Ose Group, Technax sowie Xano engagieren sich darüber hinaus auch insgesamt 19 Hersteller von Anlagen und Maschinen bei der Upcell Alliance. Der französische Tech-Konzern Schneider Electric wird als Lieferant für elektrische Komponenten und Automatisierungslösungen eingebunden sein.

UPCELL Alliance in Kürze

Die Upcell Alliance ist eine französische Non-profit Organisation, die am 6. Oktober 2022 gegründet wurde. Zu den Gründungsmitgliedern gehören private sowie namhafte Akteure, wie Verkor, Fives, Schneider Electric, Bühler, Ingecal und die HESAM-Universität. Ziel ist es, Europa zum Weltmarktführer im Bereich der Elektrobatterien zu machen sowie die industrielle Autonomie und wirtschaftliche Souveränität wiederherzustellen. Aus diesem Grund bringt die Vereinigung europäische Akteure aus dem industriellen und akademischen Bereich der Wertschöpfungskette von Elektrobatterien zusammen. Die Vereinigung strebt an, bis 2030 ein industrielles Ökosystem für Hersteller von Elektrobatterien in Europa zu etablieren.

upcell.org

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