Der Begriff „Logistikautomation“ bezieht sich auf den Einsatz von automatisierten Systemen und Technologien in der Logistik und dem Supply Chain Management. Das Hauptziel der Logistikautomation ist die Optimierung und Effizienzsteigerung von Logistikprozessen, um Kosten zu reduzieren, die Genauigkeit zu verbessern und den Gesamtbetrieb reibungsloser zu gestalten. Hier sind einige Aspekte der Logistikautomation:

Automatisierte Lager- und Fördertechnik: Dies umfasst den Einsatz von automatisierten Regalsystemen, Pick-Robotern, Förderbändern und anderen Technologien, um die Lagerhaltung und das Kommissionieren von Waren effizienter zu gestalten.

Automatisierte Lagerverwaltungssysteme (WMS): Diese Systeme bieten Echtzeitverfolgung und -verwaltung von Waren im Lager, um den Bestand zu optimieren und die Lagerkosten zu senken.

Automatisierte Transport- und Lieferkettenmanagement: Hierbei handelt es sich um Technologien zur Planung und Steuerung des Warentransports, einschließlich Telematik, GPS-Systemen und Routenoptimierung.

Automatisierte Materialfluss- und Produktionssteuerung: Dies bezieht sich auf die Automatisierung von Produktions- und Fertigungsprozessen sowie den Materialfluss innerhalb von Unternehmen.

Automatisierte Datenanalyse und Berichterstattung: Die Verarbeitung großer Datenmengen zur Identifizierung von Trends, Engpässen und zur Verbesserung der Entscheidungsfindung in der Logistik.

Automatisierte Kommunikationssysteme: Hierbei handelt es sich um Systeme zur Kommunikation zwischen verschiedenen Akteuren in der Lieferkette, einschließlich Lieferanten, Spediteuren und Kunden.

Die Logistikautomation kann die Effizienz steigern, Fehler reduzieren, die Lagerhaltung optimieren und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Sie spielt eine entscheidende Rolle in der modernen Logistik, insbesondere angesichts der steigenden Anforderungen an die Lieferketteneffizienz und -geschwindigkeit.

Vanderlande - Spannende neue Technologien wie Kommissionierroboter und autonome Fahrzeuge sorgen derzeit für Aufsehen. (Foto: vanderlande / RS MEDIA WORLD archive)

VANDERLANDE – Lagerlösungen für kurzen Durchlauf 

Der niederländische Automatisierer von Logistikprozessen wie etwa auf Flughäfen, Vanderlande demonstriert auf der LogiMAT 2024 sein “Warehousing von morgen”. Interessenten könne am Messestand des Tochterunternehmens von Toyota MH mit den Experten über die Herausforderungen diskutieren, denen sich Lagerbetreiber heute stellen müssen. (LogiMAT 2024; Halle 1, Stand 1J31 / Halle 10, Stand 10H48) 

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P. Siebert - “Ich gehe bei meiner Beratung nicht den Weg über die Technik, sondern über die Problemstellung im Unternehmen.” (Foto: RS MEDIA WORLD archive)

Patrick Siebert – Eine KI kann eine Art von Intuition entwickeln

Wir sprachen im Café Dommeyer mit Patrick Siebert, Geschäftsführer der Wiener Agentur Seabird Marketing und Partner der steirischen ivii. Er gilt als ein ausgesprochener KI-Fachmann für die Industrie. Wir versuchen dabei, etwas Ordnung in das Begriffsdurcheinander zu bringen. Gleichzeitig zogen wir im Gespräch eine Grenze zwischen KI und herkömmlicher Software. 

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Biogena – S. Klinglmair: “Wir haben uns auch deswegen für Knapp entschieden, weil es ein österreichisches Familienunternehmen ist. (Foto: knapp / niederwieser / RS MEDIA WORLD archive)

BIOGENA – Steirer-Store macht Healthcare-Vertrieb nachhaltiger 

Sie arbeiten ressourcenschonend, verpflichten sich zu höchster Qualität und sie pflanzen Bäume. Die Rede ist vom Salzburger Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln für Sport und Gesundheit, Biogena. Das Familienunternehmen steht für den modernen Lifestyle, der auch die umweltschonende Distribution seiner Produkte auf dem internationalen Parkett beinhaltet, weiß COO S. Klinglmair.

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Adolf Würth - B. Rottenbücher: Würth ist für uns kein klassischer Kunde, sondern ein Entwicklungspartner." (Foto: Knapp / RS MEDIA WORLD Archiv)

ADOLF WÜRTH  – Technik aus Österreich bringt massive Leistungssteigerungen

Der deutsche Weltmarktführer in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial für Industrie und Handwerk, Adolf Würth, investiert in den Ausbau seines Headquarters in Künzelsau (Deutschland) und seine größten Auslandsniederlassungen in Frankreich und Italien. Die Technik dafür kommt aus Österreich. B. Rottenbücher vom österreichischen Systemintegrator Knapp sieht Würth dabei als Entwicklungspartner für moderne Lösungen und weniger als klassischen Kunden.

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Zero Touch Fulfillment - Zusätzlich zur Kommissionierung kann Pick-it-Easy Robot auch die automatische Warenaufgabe von Artikeln in Taschen übernehmen. (Foto: Knapp / RS MEDIA WORLD Archiv)

ZERO TOUCH FULFILLMENT – Knapp zeigt völlig neue Lösungsansätze

Der österreichische Hightech-Konzern Knapp präsentiert in Stuttgart auf der LogiMAT 2023 seine Robotik-, Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen entlang der gesamten Supply Chain. Doch heuer dreht sich auf dem Messestand der Steirer:innen um das Robotic Warehouse und wie Anwender von Zero Touch Fulfillment – Lösungen profitieren können. (Halle 3 | Stand B01/B03)

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Multi Channel - An den implementierten Advanced Pick Stations können Pickleistungen von bis zu 665 Picks pro Stunde und Arbeitsplatz erreicht werden. (Foto: SSI / RS MEDIA WORLD Archiv)

MULTI CHANNEL – Fust hat keinen Frust mit deutscher Filial- und E-Commerce-Lösung 

Der größte Elektrohändler der Schweiz, Dipl.-Ing. Fust, hat seine Distributionslogistik komplett neu organisiert und modernisiert. Jetzt kann das Unternehmen sowohl seine Filialen bedienen als auch die Kunden, die bei ihm online bestellen. Die Schweizer tragen damit dem E-Commerce-Hype, der nicht erst während der Coronapandemie rasant an Fahrt zugenommen hat, Rechnung.

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Farmasiet - Dank der Pack2Patient-Lösung kann Farmasiet Online-Bestellungen von Kunden effizient und sicher bearbeiten. (Foto: Knapp / Niederwieser / RS MEDIA WORLD Archiv)

FARMASIET – Norweger sorgen für sicheren Online-Medikamentenhandel

Norwegens größte Online-Apotheke, Farmasiet, investiert in die Automatisierung seiner Medikamentendistribution in Vetsby bei Oslo. Der österreichische Hightech-Konzern KNAPP erhält hierfür den Zuschlag. Die Skandinavier versprechen sich davon in Zukunft mehr Kunden-Convenience, Sicherheit bei der Warenlieferung und mehr Effizienz.

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