Batterietechnik – Mit Namibia assoziieren die meisten vor allem unendliche Weiten. Doch lagern hier wichtige Lithium-Vorkommen, welche westliche Lieferketten sicherer machen können. (Foto: H. Peter Baumgartner / www.pixelio.de)

BATTERIETECHNIK – China dominiert noch lange den Markt 

Weltweit werden derzeit mehr als 400 Batteriefabriken gebaut, um die Elektroauto- und Stapler-Flotten künftig mit Batterien versorgen zu können. Eng wird es dabei künftig in Sachen Rohstoffversorgung und Lieferketten. Denn China dominiert nicht nur die Verarbeitung von Lithium, sondern kontrolliert nach wie vor auch die Lithium-Vorkommen. Chancen, insbesondere für Europa, bieten sich daher in Afrika, das auch in Sachen Lithium als „underexplored“ gilt. 

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IBIS – Neues Energiespeichersystem aus Frankreich will die e-Mobility und Speicherung revolutionieren. Auf Foto klicken und Film ansehen. (Foto: Stellantis / RS MEDIA WORLD Archiv)

IBIS – Eine Revolution bei Auto-Batterien und stationären Energieträgern  

In Frankreich wurde dieser Tage der Prototyp eines völlig neuen Batteriesystems der Öffentlichkeit vorgestellt: IBIS (Intelligent Battery Integrated System). IBIS wird vom „Future Investment Plan“ der ADEME (Environment and Energy Management Agency) in Frankreich gefördert und von Stellantis koordiniert. Ziel der Forschungsarbeit ist dabei die Entwicklung effizienterer und weniger kostenintensiver Energiespeichersysteme.

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ELEKTROMOBILITÄT – Nachhaltigkeit sinkt je größer die Nachfrage ist 

Die US-Regierung unter Joe Biden will, dass bis 2030 mindestens die Hälfte aller Neuwagen in den USA elektrisch angetrieben sind. Damit das klappt, werden alleine in die Elektromobilität 175 Milliarden US-Dollar investiert. Das erhöht jedoch den Druck auf die Lieferketten von Seltenen Erden massiv. Um jedoch Abhängigkeiten von Staaten wie China zu minimieren, werden Rohstoffländer wie Chile immer interessanter. Dort versucht jetzt die britische Clean Tech Lithium einen umweltgerechten Abbau der Batteriemetalle. Das soll für resiliente Lieferketten der Industrienationen sorgen.

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E-Transport – Die Transportbranche im Straßengüterverkehr will massiv in die Dekarbonisierung ihrer Fahrzeugflotten investieren. (Foto: Mercedes Benz / RS MEDIA WORLD Archiv)

E-TRANSPORT – Brennstoffzellen für LKW-Flottenbetreiber hochinteressant

Bis 2025 wollen Flottenbetreiber aus der Transport- und Verkehrsbranche mehr und flächendeckend in batterieelektrische Lkw investieren. Dabei sind vor allem Brennstoffzellen-Trucks bei den Schwerlastwagen besonders attraktiv. Batterieantriebe auf Lithium-Ionen-Basis sind hingegen für Kurz- und Mittelstrecken die bevorzugte Wahl. Allerdings müssen einerseits Fahrzeughersteller von Li-angetriebenen Fahrzeugen hinsichtlich der Reichweiten noch einiges nachlegen. Auch bei Wasserstoff-LKW geht den Flottenbetreibern die Entwicklung viel zu langsam.

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Logistikimmobilien (Foto: Kurt Michel / www.pixelio.de)

LOGISTIKIMMOBILIEN – Sieben Millionen qm für Batterie-Lagerung fehlen

Lithium-Ionen-Batterien für Automobile und die Industrie fordern den Markt im Bereich der Logistikimmobilien in Deutschland und Europa heraus. Alleine in Deutschland fehlen bis 2030 rund sieben Millionen Quadratmeter Lagerfläche, um die E-Mobility auf den Straßen, aber auch in der Industrie bewältigen zu können. Das ergab eine jüngste Marktuntersuchung des Spezialisten für Logistikimmobilien, Logivest.

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Banner Energy Solutions – (v.l.) J. Berger, A. Bawart, Th. Bawart und Bgm. A. Stockinger bei der Eröffnung des neuen Standortes. (Foto: Banner / RS MEDIA WORLD Archiv)

BANNER ENERGY SOLUTIONS – Zehn Millionen für neuen Standort

Der österreichische Batteriehersteller Banner setzt mit seiner zweiten Business Unit auf Expansion. Das Familienunternehmen hat hierfür rund zehn Millionen Euro in den neuen Produktionsstandort in Thalheim bei Wels (OÖ) investiert. Hier entstehen künftig Energiespeicherlösungen für kritische Infrastrukturen. Gleichzeitig fokussiert man auf den Intralogistik-Markt in der deutschsprachigen Region und in Frankreich.

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(v.l.) P. Koch, R. Jung und Th. Lützenrath bauen die erste Gigafactory der Welt für Feststoffakkus. (Foto: SCB / RS MEDIA WORLD Archiv)

FESTSTOFFAKKUS – In der Schweiz entsteht die erste Gigafactory für Li-Nachfolger

P. Koch, R. Jung und Th. Lützenrath bauen die erste Gigafactory der Welt für kobaltfreie Feststoffakkus. So sind die Aggregate der Swiss Clean Battery nicht nur extrem langlebig, sondern sollen auch unbrennbar und mindestens 50 Prozent besser in der Umweltbilanz sein als herkömmliche Lithium-Ionen Batterien. Dabei dürfte den Schweizern offenbar die Beseitigung eines technischen Problems gelungen sein, welches die wirtschaftliche Produktion von Feststoffakkus bis dato verhinderte.

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