Logistikindikator Juni 2022 – Der Vernichtungskrieg Russlands gegen die Ukraine führt weltweit zu einer Kettenreaktion der Probleme. (Foto: Kriegsmahnmal in Chatyn, Ukraine. Thomas Schaal / www.pixelio.de)

LOGISTIKINDIKATOR JUNI 2022 – Stimmung in der Branche von Sorgen geprägt

Logistikindikator Juni 2022 – Nachdem die Russische Föderation ihren Vernichtungskrieg gegen die Ukraine entfesselte, haben sich die Geschäftsaussichten in der Gesamtwirtschaft erwartungsgemäß eingetrübt, nachdem die Coronakrise ökonomisch bereits nahezu überstanden war. So auch in der Logistikwirtschaft. Deren Stimmung lag zuletzt im von der BVL und dem Münchener ifo-Institut erstellten Logistikindikator bei einem Wert von 90,9.

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W. Knezek, GB Frauenthal Service, VNL (Foto: RS MEDIA WORLD Archiv)

WIENER LOGISTIK-FORUM 2022 – Ukraine-Krieg beherrscht die Themen

Nach längerer Pandemiepause war das Wiener Logistik-Forum 2022 des Verein Netzwerk Logistik, VNL, im Hauptgebäude der Österreichischen Post, hochkarätig besetzt. Das Themenspektrum umfasste dabei vor allem die Lieferketten, welche sowohl durch die Corona-Pandemie als auch den neuen Konfliktherd Ukraine erheblich gestört werden. Doch insgesamt war der Ukraine-Krieg beherrschendes Thema, auch bedingt durch den Vortrag von Prof. Gerhard Mangott, Politikwissenschaftler an der Uni Innsbruck.

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Tradeshift April 2022 (Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de)

TRADESHIFT APRIL 2022 – Ukraine-Krieg macht Aufschwung zunichte

Der Vernichtungskrieg Russlands gegen die Ukraine macht die globalen Aufschwungshoffnungen zunichte. Die Auftragsvolumina brechen ein und Hersteller reizen ihre Lieferantenkredite komplett aus. Gleichzeitig reißen die Lieferketten von neuem. Das geht aus dem Wirtschaftsbericht Tradeshift April 2022 hervor. Gleichzeitig holen sich die Industrienationen ihre weltweit verteilten Produktionen durch Reshoring und Nearshoring zurück, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift.

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Thyssenkrupp MT - Vertrag mit Ucore Rare Metal soll die Lieferketten Nordamerikas im Bereich Seltener Erden und Karbonaten resilienter machen. (Foto: Dieter Schütz / www.pixelio.de)

THYSSENKRUPP MT – Resiliente Lieferketten mit Ucore Rare Metals ab 2024

Der deutsche Roh- und Werkstoffhändler Thyssenkrupp Materials Trading (MT) hat mit der kanadischen Ucore Rare Metals ein Memorandum of Understanding (MoU) für die Lieferung von Seltenen Erden und Karbonaten unterzeichnet. Ab 2024 wollen die Essener mindestens 1.000 Tonnen Seltene Erden und anorganischen Salze zur Verarbeitung liefern. Das soll die Lieferketten für den nordamerikanischen Markt in diesem Bereich resilient machen.

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UWL UNITED WORLD LINE – NVOCC erweitert globale Präsenz

UWL, ein US-amerikanischer Top-20-NVOCC und globaler Anbieter von Logistiklösungen, erweitert seine globale Präsenz mit der Eröffnung von zwei neuen geographie-strategisch günstig gelegenen Büros: eines davon in Long Beach, Kalifornien, und eines in Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam. „Diese strategische Investition ermöglicht nicht nur einen lokalen Support, sondern schafft auch die Voraussetzungen für unser weiteres Wachstum“, freut sich Duncan Wright, Präsident von UWL.

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Jungheinrich 2022 – L. Brzoska: “Auch dieser Krieg wird ein Ende finden und dann braucht es gute Fachkräfte, um den darauffolgenden Aufschwung mitnehmen zu können” (Foto: Jungheinrich / RS MEDIA WORLD Archiv)

JUNGHEINRICH 2022 – Putin verhagelt Hamburger Gabelstapler-OEM das Business

Jungheinrich 2022 – Nach einem guten Geschäftsjahr in 2021 und einem passablen Start ins Jahr 2022 bringt der Vernichtungskrieg Wladimir Putins den Hamburger Spezialisten für Gabelstapler, Flurförderzeuge und Intralogistiklösungen, Jungheinrich, ins Schlingern. Die Gründe sind weniger Lieferkettenprobleme, sondern vor allem dramatisch steigende Rohstoffpreise in den Bereichen Stahl und Energie. Das sind einige Ergebnisse der gestrigen Bilanzpressekonferenz in Hamburg für das Jahr 2021 mit CEO L. Brzoska.

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EDI - Jede Meldung über eine unterbrochene Lieferkette wird den Trend zu EDI noch verstärken. (Foto: Erwin Lorenzen / www.pixelio.de)

EDI – Österreichs Automobil-Zulieferer klinken sich in globale Lieferketten ein

Eine Offensive des österreichischen EDI-Dienstleisters Editel soll nun Österreichs mittelständische Automobil-Zuliefererindustrie mit den globalen Lieferketten verlinken. Auf diese Weise will Gerd Marlovits, CEO von Editel, die für den Standort Österreich wichtige Industriebranche zukunftsfit und nachhaltig wettbewerbsfähig machen.

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