Lieferkettenmanagement – Forscher der WU Wien wollen eine globale Lieferketten-Datenbank mit 300 Millionen Unternehmen weltweit entwickeln. (Foto: Jetti Kuhlemann / www.pixelio.de)

LIEFERKETTENMANAGEMENT – WU Wien will Weltwirtschaft vermessen 

Dank der Digitalisierung ließe sich die Weltwirtschaft eigentlich genauso analysieren wie andere Wertschöpfungs- und Prozessketten. Was es dafür allerdings benötigt, wäre eine Datenbank des globalen Lieferketten-Netzwerks. Dafür wollen sich nun Forscher:innen der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) gemeinsam mit Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Disziplinen einsetzen. Doch gibt es bereits Lösungen aus den USA und Südostasien.

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EMI November 2022 - Ein wesentlicher Grund für die Kontraktionsphase der Wirtschaft ist der signifikante Rückgang der Nachfrage an deutschen Industriegütern. (Foto: Dieter Poschmann / www.pixelio.de)

EMI NOVEMBER 2022 – Weiterhin negativ aber besser als zuletzt

Deutschlands produzierendes Gewerbe befindet sich nach wie vor in einer Rezession. Der Trend hat sich allerdings verlangsamt, wie der aktuelle EMI November 2022 des internationalen Marktforschers S&P Global und dem Bundesverband für Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik, BME, zeigt. In der 15-Jahresbetrachtung, in der es viel längere und heftigere Schrumpfungsperioden gab, besteht jedoch trotz der Krisen kein Grund zur Besorgnis. Signalisiert der EMI doch auch, dass sich Deutschlands Wirtschaft in einem Transformationsprozess befindet, der schon 2018 begann.

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Boxbay – Bis zu elf Container können in der Hochregallösung für Häfen vollelektrisch und CO2-neutral gestapelt werden. (Auf Foto Klicken und Fil dazu ansehen. (Foto: Boxbay / RS MEDIA WORLD Archiv)

BOXBAY – Container-Hochregallösung gewinnt Deutschen Logistik-Preis 2022

Der Deutsche Logistik-Preis 2022 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) geht an das Joint Venture zwischen DP World und der SMS Group: Boxbay. Es handelt sich dabei um eine emissionsfrei arbeitende Container-Storage-Lösung, welche den extremen Platzmangel für Container in Hochseehäfen dadurch löst, indem sie, ähnlich einem vollautomatischen Paletten-Hochregallager, im FiFo-System Container ein- und auslagert. Dabei können bis zu elf Container übereinander gelagert werden.

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Grünes Lieferkettenmanagement – Ist die Tour schlecht geplant, bleiben die Bierkrüge leer. (Foto: Martin Jäger / www.pixelio.de)

GRÜNES LIEFERKETTENMANAGEMENT – Damit das Bier gut läuft

Produktions- und Lieferengpässe bremsen die Wirtschaft. Und doch sieht es gut aus, was die Realisierung der robusten Lieferketten angeht. Das Potenzial, das dank der in Europa reaktionsschnell aufgestellten Wirtschaft in den Startlöchern steht, kommt als abstrakte Umschreibung daher: Die Rede ist von einer flexiblen Bestandssteuerung durch intensives Verzahnen von Produktion, Lagerlogistik und Transportlogistik. Hinter diesem Wortgebilde stecken konkrete Handlungsfelder, vor allem im Bereich der Digitalisierung. Das Gute dabei: Hierbei unterstützen nicht nur Konzepte und Softwaremodule, sondern Menschen wie Christopher Kuhn des SAP-Spezialisten prismat. (Eine Webinar-Reportage in blogistic.net)

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LKSG – Bei der Umsetzung des Lieferkettengesetzes warten viele Herausforderungen auf im- und exportierende Unternehmen. Vor allem das Vertragsmanagement gerät dadurch in den Fokus. (Foto: Jorma Bork / www.pixelio.de)

LKSG – Das Lieferkettengesetz rasch und professionell umsetzen

Ab 1. Januar 2023 tritt in Deutschland das „Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten“, kurz „Lieferkettengesetz“ (LkSG) in Kraft. Österreich wartet noch ab. Ob so oder so: Es verpflichtet in jedem Fall größere Unternehmen und deren Lieferanten dazu, Umweltschutz- und Menschenrechtsstandards einzuhalten. Nachhaltig und fair zu wirtschaften ist somit keine leere Worthülse mehr. Dabei spielt das Vertragsmanagement eine bedeutende Rolle bei der Verwirklichung des LkSG auf Unternehmens- und Supply Chain-Ebene, führt Robin Schmeisser, MD von Fabasoft, in seinem exklusiven Fachbeitrag aus.

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Container Shipping – Kunden von Reedereien fühlen sich abgezockt und fordern jetzt von der EU-Kommission die Überprüfung der Gruppenfreistellungsverordung. (Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de)

CONTAINER SHIPPING – Kunden von Reedereien abgezockt

Das Global Shippers Forum (GSF), eine Interessensvertretung von Kunden und Dienstleistern von und für Reedereien, drängt jetzt auf die sofortige Überprüfung der Gruppenfreistellungsverordnung der EU durch die EU-Kommission. Das GSF befürchten die Umgehung des Wettbewerbsrechts durch die Reedereien und wollen eine gleichmäßige Verteilung der Risiken und Lasten in den globalen Lieferketten sowie eine Transparenz der Preisfindung.

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