Lieferkettengesetz – Mit diesem Gesetz geht Deutschland den ersten Schritt in Richtung eines guten Wettbewerbs. (Foto: roja48 / www.pixelio.de)

LIEFERKETTENGESETZ – In vier Schritten zur transparenten Supply Chain 

Österreich hat es noch nicht, aber in Deutschland ist es seit 1. Januar 2023 in Kraft: Das Lieferkettengesetz. Damit kommen auf Unternehmen und ihre Lieferant:innen mannigfaltige Dokumentationspflichten zu hinsichtlich der Nachhaltigkeit ihrer Lieferketten. Die zum Gesetz gewordene EU-Richtlinie soll mittelfristig den weltweit grassierenden unlauteren Wettbewerb unterbinden.

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Containermarkt – Reedereien haben massiv mit Blind Links zu kämpfen und werden somit mit einem enormen Preisverfall konfrontiert. (Foto: Horst Schröder / www.pixelio.de)

CONTAINERMARKT – Karten werden völlig neu gemischt

Genauso, wie die Containerpreise nach oben schnellten, befinden sie sich wieder auf Talfahrt. Denn die Reedereien sind massiv mit sogenannten Blank Links konfrontiert. Im Südost-asiatischen Pazifikraum verschieben sich zudem Kapazitäten weg von China auf andere Länder der Region. Das sind die Ergebnisse der monatlichen Marktuntersuchung des US-amerikanischen Supply Chain Visibility-Spezialisten projekt44.

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Fabriksplanung – Thomas Jurgeleit (Foto: Protema / RS MEDIA WORLD Archiv)

FABRIKPLANUNG – Line-back-Ansatz verhindert nachhaltig Fehler

Die disruptiven Entwicklungen erfordern vielfach eine Neuorientierung der Strategien und Prozesse in Unternehmen. Dabei ist die richtige Planung das A & O für den künftigen Unternehmenserfolg. Der Line-back-Ansatz kann dabei helfen, das eigene Unternehmen ganzheitlich neu durchzuplanen und Fehler bei der Neukonzeption von Anfang an zu vermeiden. (Ein Fachbeitrag für blogistic.net von Thomas Jurgeleit & Michal Říha)

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Otto Group – Michael Otto (Foto: Georg Aufreiter / RS MEDIA WORLD Archiv)

OTTO GROUP – Bei bezahlbarer Nachhaltigkeit kommt es auf die Losgröße an

In diesem Jahr feiert die Otto Group mit ihrem Tochterunternehmen Unito ihre dreißigjährige Marktpräsenz in Österreich. In dieser Zeit hat sich der Katalog-Versandhändler zum Online-Händler gewandelt und will weltweit zur Nummer 2 werden – nach Online-Gigant Amazon. Im Rahmen eines Pressegesprächs verriet Firmenchef Prof. Dr. Michael Otto, wie das klappen soll und was das mit „Nachhaltigkeit“ zu tun hat.

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Container Shipping – Kunden von Reedereien fühlen sich abgezockt und fordern jetzt von der EU-Kommission die Überprüfung der Gruppenfreistellungsverordung. (Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de)

CONTAINER SHIPPING – Kunden von Reedereien abgezockt

Das Global Shippers Forum (GSF), eine Interessensvertretung von Kunden und Dienstleistern von und für Reedereien, drängt jetzt auf die sofortige Überprüfung der Gruppenfreistellungsverordnung der EU durch die EU-Kommission. Das GSF befürchten die Umgehung des Wettbewerbsrechts durch die Reedereien und wollen eine gleichmäßige Verteilung der Risiken und Lasten in den globalen Lieferketten sowie eine Transparenz der Preisfindung.

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Ch. Forrest: „ELP ist unmittelbar skalierbar, hat ein hohes Wachstumspotential und arbeitet gleichzeitig effizienter für unsere Investoren. (Foto: CBRE / RS MEDIA WORLD Archiv)

CBRE INVESTMENT MANAGEMENT – Neuer Flaggschifffonds für Logistik

CBRE Investment Management hat seine beiden Logistikfonds „European Industrial Fund“ und „Logistics Venture Fund“ zusammengelegt. Der dadurch neu entstandene europäische Flaggschifffonds für Logistik „Europe Logistics Partners“ (ELP) verfügt damit aktuell über 2,3 Millionen Quadratmeter Logistikfläche, die sich über neun europäische Staaten aufteilt. Auf dieser Basis will man jetzt fünf Milliarden Euro in weiteres Wachstum investieren.

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Thomas Wimmer – „Supply Chains Matter! Also bitte mutig bleiben und die Zukunft heute agil und aktiv gestalten.“ (Foto: BVL / RS MEDIA WORLD Archiv)

THOMAS WIMMER – Unsicherheit darf nicht den Blick auf die Zukunft bestimmen

Nach einem guten Start ins Jahr 2022 wurde die Wirtschaft im deutschsprachigen Raum – und damit auch die Logistikwirtschaft – erheblich eingebremst. Die nicht bewältigten Lieferkettenprobleme sind dabei nicht alleine ausschlaggebend. Vielmehr lässt der Vernichtungskrieg Russlands gegen die Ukraine, welcher die umfassenden Sanktionen der Weltwirtschaft dagegen erst auslösten, die Stimmung in den Keller rasseln. BVL-Chef Thomas Wimmer appelliert daher in seinem Gast-Kommentar auf blogistic.net an die Logistikbranche, nicht zu verzagen und weiterhin zukunftsmutig zu bleiben.

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Logistikindikator Juni 2022 – Der Vernichtungskrieg Russlands gegen die Ukraine führt weltweit zu einer Kettenreaktion der Probleme. (Foto: Kriegsmahnmal in Chatyn, Ukraine. Thomas Schaal / www.pixelio.de)

LOGISTIKINDIKATOR JUNI 2022 – Stimmung in der Branche von Sorgen geprägt

Logistikindikator Juni 2022 – Nachdem die Russische Föderation ihren Vernichtungskrieg gegen die Ukraine entfesselte, haben sich die Geschäftsaussichten in der Gesamtwirtschaft erwartungsgemäß eingetrübt, nachdem die Coronakrise ökonomisch bereits nahezu überstanden war. So auch in der Logistikwirtschaft. Deren Stimmung lag zuletzt im von der BVL und dem Münchener ifo-Institut erstellten Logistikindikator bei einem Wert von 90,9.

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Prof. G. Mangott, Uni Innsbruck (Foto: RS MEDIA WORLD Archiv)

WIENER LOGISTIK-FORUM 2022 – Ukraine-Krieg beherrscht die Themen

Nach längerer Pandemiepause war das Wiener Logistik-Forum 2022 des Verein Netzwerk Logistik, VNL, im Hauptgebäude der Österreichischen Post, hochkarätig besetzt. Das Themenspektrum umfasste dabei vor allem die Lieferketten, welche sowohl durch die Corona-Pandemie als auch den neuen Konfliktherd Ukraine erheblich gestört werden. Doch insgesamt war der Ukraine-Krieg beherrschendes Thema, auch bedingt durch den Vortrag von Prof. Gerhard Mangott, Politikwissenschaftler an der Uni Innsbruck.

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Tradeshift – Christian Lang (Foto: Andy Highland / RS MEDIA WORLD Archiv)

TRADESHIFT APRIL 2022 – Ukraine-Krieg macht Aufschwung zunichte

Der Vernichtungskrieg Russlands gegen die Ukraine macht die globalen Aufschwungshoffnungen zunichte. Die Auftragsvolumina brechen ein und Hersteller reizen ihre Lieferantenkredite komplett aus. Gleichzeitig reißen die Lieferketten von neuem. Das geht aus dem Wirtschaftsbericht Tradeshift April 2022 hervor. Gleichzeitig holen sich die Industrienationen ihre weltweit verteilten Produktionen durch Reshoring und Nearshoring zurück, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift.

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