Microchip-Krise für Wirtschaft krasser als Corona-Krise (Foto: Petra Weishaar / www.pixelio.de)

MICROCHIP-KRISE – Für Automobillogistiker schlimmer als Coronakrise

Die weltweite Microchip-Krise sorgt für Alarmstimmung bei der europäischen Automobillogistik– und Zuliefererindustrie. Weil die weltweiten Lieferketten der Automobilhersteller (OEMs) wegen der Umstellung auf alternative Antriebe im völligen Umbruch sind und die Auswirkungen von Dekarbonisierung, Industrie 4.0 sowie der damit verbundenen digitalen Transformation jetzt voll durchschlagen, ist eine wirtschaftliche Planung der Lieferketten faktisch unmöglich geworden. Die Association of European Vehicle Logistics, ECG, fordert jetzt dringend Maßnahmen sowohl von den OEMs als auch der Politik, die zu mehr Transparenz und besserer Planungssicherheit führen.

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Matthias Friese ist MD von Xpress Venture und hilft Start-ups auf die Sprünge.

KREISLAUFWIRTSCHAFT – Start-ups und die Logistik als Rückgrat

Umweltschutz hin, Klimaschutz her: Moderne Industriegesellschaften erzeugen immer Abfall. Die Frage ist nur, wieviel? – Hier können die Antwort Start-ups mit zirkulären Wirtschaftsmodellen liefern, die mehr auf Wiederverwertung setzen als auf den Schredder. Die Logistik trägt hier wesentlich zum Funktionieren der modernen Kreislaufwirtschaft bei. Allerdings bleibt auch hier als entscheidender Faktor der Mensch. (Ein Fachbeitrag von Matthias Friese)

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Liefernetzwerke – Der Einzelhandel weltweit fürchtet wegen verspäteter Frachtschiffe aus China um sein Herbst- und Weihnachtsgeschäft.

LIEFERNETZWERKE – Einzelhandel leidet unter verspäteten Frachtschiffen

Globale Liefernetzwerke – Das Wiederaufflammen von Corona in Regionen Chinas führt weltweit zu erheblichen Lieferverzögerungen durch Staus von Containerfrachtschiffen und Unterbrechung der globalen Containerkreisläufe und, damit verbunden, explodierenden Logistikkosten. Der Einzelhandel weltweit fürchtet nun um sein Herbst- und Weihnachtsgeschäft. Doch Verlader können etwas tun.

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Investoren sorgen sich mittlerweile um eine Überhitzung der Konjunktur, auf welche die Inflationsraten und wachsende Geldmengen hinweisen.

PMI JULI 2021 – Industriesektor der Eurozone wächst weiter rasant

Trotz leichter Abschwächung verzeichnete der Industriesektor der Eurozone im Juli weiter ein rasantes Wachstum. Dies signalisiert der Einkaufsmanagerindex PMI Juli 2021 des internationalen Marktforschungsinstituts IHS Markit. Dieser erreichte mit 62,8 Punkten beinahe Vormonatsniveau. Profitieren konnten davon Deutschland und Österreich. Investoren sind aber über ein Heißlaufen der Konjunktur in Europa und den USA besorgt.

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Yantian

YANTIAN – Hafensperre wirkt sich gravierend auf globale Lieferketten aus

Die coronabedingte Teilsperrung des südchinesischen Hafens Yantian beeinträchtigt die globalen Lieferketten deutscher Unternehmen erheblich. Ihre Folgen gelten als gravierender als die Krise am Suezkanal im Frühjahr 2021. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logististik (BME). Die wirtschaftlichen Langzeitfolgen sind noch nicht absehbar.

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