CHANGE – Die Zukunft ohne Wachstum

Das Wirtschaftswachstum der Industrieländer hat sich über die Jahre immer weiter verlangsamt, nicht nur wegen diverser Krisen. Dahinter stecken vielmehr strukturelle Gründe wie der demografische Wandel oder eine wachsende Ungleichheit in vielen Staaten. Aus diesem Grund hätten die Industrieländer schon längst damit beginnen müssen, sich auf ein Ausklingen des Wachstums vorzubereiten.

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Energiemanagement - Über 400 Mitarbeiter:innen entwickeln, produzieren und vertreiben jährlich über 10.000 Wärmepumpen für Heizung, Kühlung und Warmwasser. (Foto: Hörmann IL / RS MEDIA WORLD Archiv)

ENERGIEMANAGEMENT – Anhaltende Expansionsdynamik mit neuer Logistik bei iDM

Wärmepumpen stehen wegen des Klimawandels bei Hausbesitzern und Facilitymanagtern hoch im Kurs. Deswegen entstand bei der iDM Gruppe in Matrei (Tirol) ein neues Logistikzentrum. Das logistische Herz des größten österreichischen Herstellers von Heizungswärmepumpen ist eine Kombination aus automatischem Hochregallager und ein AutoStore-System im Kleinteilebereich. HÖRMANN Intralogistics hat hier die Investitionspläne der Tiroler in der Logistik-Automation umgesetzt. (LogiMAT 2023, Halle 1 | Stand 1 J 47)

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EMI November 2022 - Ein wesentlicher Grund für die Kontraktionsphase der Wirtschaft ist der signifikante Rückgang der Nachfrage an deutschen Industriegütern. (Foto: Dieter Poschmann / www.pixelio.de)

EMI NOVEMBER 2022 – Weiterhin negativ aber besser als zuletzt

Deutschlands produzierendes Gewerbe befindet sich nach wie vor in einer Rezession. Der Trend hat sich allerdings verlangsamt, wie der aktuelle EMI November 2022 des internationalen Marktforschers S&P Global und dem Bundesverband für Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik, BME, zeigt. In der 15-Jahresbetrachtung, in der es viel längere und heftigere Schrumpfungsperioden gab, besteht jedoch trotz der Krisen kein Grund zur Besorgnis. Signalisiert der EMI doch auch, dass sich Deutschlands Wirtschaft in einem Transformationsprozess befindet, der schon 2018 begann.

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Circularity und Transformation – K. Acker: „Wir müssen die Frage beantworten, wie unsere Anlagen über ihre gesamte Lebensdauer die CO2-Bilanz unserer Kunden positiv beeinflussen können.“ (Foto: Frank Reinhold / RS MEDIA WORLD Archiv)

CIRCULARITY – Wie sich der Kreis der Wirtschaft schließen kann

In der neuen Konzernstrategie der Salzgitter AG zählen Kreislaufwirtschaft, Partnerschaften, die Dekarbonisierung und die Transformation dorthin zu den wichtigsten Themen. Im Gespräch mit blogistic.net geben Salzgitter-Konzernchef Gunnar Groebler und Kai Acker (siehe Bild), Geschäftsführer des Spezialisten für Abfüll- und Verpackungslösungen KHS Einblicke in ihre ehrgeizigen Ziele. Sie erläutern, welche Herausforderungen es auf dem Weg dorthin für sie zu meistern gilt.

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Circular Economy – Zumindest bei Ersatzteilen feiert der „Auto-Schrottplatz“ im Rahmen des Klimawandels, knapper werdender Ressourcen und angespannter Lieferketten eine Renaissance. (Foto: Stephan Wengelinski / www.pixelio.de)

CIRCULAR ECONOMY – Cradle-to-Cradle soll Stellantis zwei Milliarden bringen

Circular Economy soll künftig eine wichtige Rolle beim Automobil-Giganten Stellantis spielen. Hierfür hat der Automobilkonzern eine eigene Business-Unit gegründet: Damit möchte man bis 2038 Netto-Null-CO2-Emissionen erreichen. Mit dem „Cradle-to-Cradle“-Geschäftsmodell soll bis 2030 im Rahmen des Strategieplans „Dare Forward 2030“ ein Umsatz von über zwei Milliarden Euro erzielt werden. Die neue Business-Unit will unter dem dafür eigens kreierten SUSTAINera-Label dabei vor allem Transparenz über Material- und CO2-Einsparungen schaffen.

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*Robin Schmeisser ist Geschäftsführer der Fabasoft International Services (Foto: Fabasoft / RS MEDIA WORLD Archiv)

LKSG – Das Lieferkettengesetz rasch und professionell umsetzen

Ab 1. Januar 2023 tritt in Deutschland das „Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten“, kurz „Lieferkettengesetz“ (LkSG) in Kraft. Österreich wartet noch ab. Ob so oder so: Es verpflichtet in jedem Fall größere Unternehmen und deren Lieferanten dazu, Umweltschutz- und Menschenrechtsstandards einzuhalten. Nachhaltig und fair zu wirtschaften ist somit keine leere Worthülse mehr. Dabei spielt das Vertragsmanagement eine bedeutende Rolle bei der Verwirklichung des LkSG auf Unternehmens- und Supply Chain-Ebene, führt Robin Schmeisser, MD von Fabasoft, in seinem exklusiven Fachbeitrag aus.

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Croudsourcing Delivery (Foto: Wiener Linien / Thomas Topf / RS MEDIA WORLD Archiv)

CROWDSOURCING DELIVERY – Öffi-Nutzer werden KEP-Dienstleister

Die Stadt Wien will bis 2040 CO2-Neutral sein. Ein Last-Mile-Projekt für Pakete könnte hier eine Lösung dazu sein. Denn geht es nach den Überlegungen von Fraunhofer Austria und den Wiener Linien, könnte jeder Öffi-Nutzer eine Art nachbarschaftlicher KEP-Dienstleister werden. Eine in 2021 von Fraunhofer Austria und den Wiener Linien durchgeführte Machbarkeitsstudie zeigte nämlich eine große Bereitschaft der Fahrgäste zur Nachbarschaftshilfe beim Transport von Paketen etwa in der Straßenbahn. Nun startet im Rahmen des Projekts „Öffi-Packerl“ unter der Leitung von Fraunhofer Austria die Ausarbeitung eines konkreten Crowdsourcing Delivery – Konzepts.

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E-Transport – Die Transportbranche im Straßengüterverkehr will massiv in die Dekarbonisierung ihrer Fahrzeugflotten investieren. (Foto: Mercedes Benz / RS MEDIA WORLD Archiv)

E-TRANSPORT – Brennstoffzellen für LKW-Flottenbetreiber hochinteressant

Bis 2025 wollen Flottenbetreiber aus der Transport- und Verkehrsbranche mehr und flächendeckend in batterieelektrische Lkw investieren. Dabei sind vor allem Brennstoffzellen-Trucks bei den Schwerlastwagen besonders attraktiv. Batterieantriebe auf Lithium-Ionen-Basis sind hingegen für Kurz- und Mittelstrecken die bevorzugte Wahl. Allerdings müssen einerseits Fahrzeughersteller von Li-angetriebenen Fahrzeugen hinsichtlich der Reichweiten noch einiges nachlegen. Auch bei Wasserstoff-LKW geht den Flottenbetreibern die Entwicklung viel zu langsam.

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Elektromobilität – Für den Wirtschaftsstandort Deutschland dürfte die Netto-Bilanz für den Strukturwandel in Richtung E-Mobility negativ ausfallen. (Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de)

ELEKTROMOBILITÄT – Spreizung in Europa, Wandel in Deutschland

Ab 2035 sollen in der Europäischen Union (EU) nur noch klimaneutrale Pkw und LKW bis 3,5 Tonnen Nutzlast zugelassen werden dürfen. Grundsätzlich werden damit alle Weichen in Richtung batterieelektrische Mobilität gestellt. Allerdings ist die Option, sogenannte E-Fuels einzusetzen, nicht gänzlich vom Tisch. Der Trend in Richtung Elektromobilität hat am Automobilstandort Deutschland einen mittlerweile spürbaren Strukturwandel ausgelöst. Die Netto-Bilanz dieses Strukturwandels für die Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland dürfte allerdings negativ ausfallen. Eine Analyse von Eric Heymann*

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CO2-Neutral – (v.l) F. Prettenthaler, J. Gassner, L. Gewessler, W. Oblin, P. Umundum (Foto: RS MEDIA WORLD Archiv)

CO2-NEUTRAL – KEP-Logistik der Ö-Post verkleinert CO2-Fußabdrücke

Jährlich vergibt die Österreichische Post an Industrie-Partner ihren Preis „CO2-Neutral Zugestellt“. Nach zweijähriger Pause fand die Verleihung wieder als Präsenzveranstaltung im Rahmen einer kleinen Gala im Weltmuseum in Wien statt. Damit will Österreichs führender KEP-Dienstleister vor allem Unternehmen für ihr Bemühen auszeichnen, den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren – auch mit ihrer Versandlogistik.

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