Die Industrie befasst sich als Teil der Wirtschaft mit der gewerblichen Gewinnung, Bearbeitung und Weiterverarbeitung von Rohstoffen oder Zwischenprodukten zu Sachgütern.

Die Industriedichte ist in Österreich hoch. Ein Schwerpunkt liegt dabei im Automotive-Bereich, im Maschinenbau, Logistik-Automation, Intralogistik und Logistik i.w.S.

Die Industrie hatte in der jüngeren Vergangenheit einen schlechten Ruf. Sie wurde vielfach vor allem als „Umweltverschmutzer“ und klimaschädlich wahrgenommen.

Derzeit findet – im Zuge internationalen Wettbewerbs – ein (politischer) Sinneswandel mit entsprechender gesellschaftlichen Gegenbewegung statt. Die Industrie gilt wieder als Sicherer von Arbeitsplätzen und Förderer von Klimaschutz. Gleichzeitig wird sie wieder als Träger regionalen Knowhows betrachtet.

Dies dürfte u.a. auch mit den Bemühungen um ressourcensparende Produktionsprozesse und -techniken im Zusammenhang von Industrie 4.0 zusammen hängen. Außerdem wird damit wieder mit der Sicherung von Wohlstand in Verbindung gebracht.