Industrie 4.0 ist das Synonym für „die vierte industrielle Revolution“. Gemeint ist damit im Wesentlichen die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung der sogenannten Digitalisierung. Ursprünglich war der Begriff jedoch die Bezeichnung für ein Zukunftsprojekt zur umfassenden Digitalisierung der industriellen Produktion, um sie für die Zukunft besser zu rüsten. Der Begriff geht zurück auf die Forschungsunion der deutschen Bundesregierung und ein gleichnamiges Projekt in der Hightech-Strategie der Bundesregierung unter Bundeskanzlerin Merkel.

Zum ersten Mal vorgestellt wurde der Begriff im Jahr 2011 im Rahmen der Logistikmesse CeMAT in Hannover. Er prägt seither die Entwicklungen in der Logistik allgemein und in der Logistik-Automation, Intralogistik und Software im Besonderen. Anbieter von Intralogistik-Lösungen gelten als Enabler der Strategie.

Industrie 4.0 stellt hohe Anforderungen an die IT-Infrastrukturen von Ländern. Deshalb ist sie nur effizient umsetzbar, wenn Glasfaserkabel- sowie 5G-Technologie-Netzwerke  flächendeckend in ganz Europa aufgebaut sind.

Im Englischen wird der Begriff „Internet of Things“ oder „IoT“ vergleichbar zu „Industrie 4.0“ im deutschsprachigen Raum genannt.

P. Siebert - “Ich gehe bei meiner Beratung nicht den Weg über die Technik, sondern über die Problemstellung im Unternehmen.” (Foto: RS MEDIA WORLD archive)

Patrick Siebert – Eine KI kann eine Art von Intuition entwickeln

Wir sprachen im Café Dommeyer mit Patrick Siebert, Geschäftsführer der Wiener Agentur Seabird Marketing und Partner der steirischen ivii. Er gilt als ein ausgesprochener KI-Fachmann für die Industrie. Wir versuchen dabei, etwas Ordnung in das Begriffsdurcheinander zu bringen. Gleichzeitig zogen wir im Gespräch eine Grenze zwischen KI und herkömmlicher Software. 

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Künstliche Intelligenz - Traditionelle Geschäftsmodelle werden obsolet. Gelingt es den Unternehmen daher nicht, sich möglichst rasch an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen, ist für sie “Schluss mit Lustig”. (Foto: Thomas Max Müller / www.pixelio.de)

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ – Industrie 4.0 und die digitale Transformation 

Die Industrie befindet sich inmitten einer Revolution. Seit der Integration von KI nimmt diese an Dynamik rasant zu. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Revolution ans sich und wie KI hilft, die Industrie in Richtung Zukunft zu transformieren. Gleichzeitig führen wir jedoch einige kritische Aspekte an, die es beim Einsatz der Technologie zu beachten gilt. 

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Glasfaser-Infrastruktur - OFAA beim Summit: (v.l), M. Resch, M. Wachutka, H. Flatscher, I. Brusic, I. Kollmann, H. Joebstl, P. Schark, R. Baumgartner (Foto: OFAA / Franz Neumayer / RS MEDIA WORLD archive)

GLASFASER-INFRASTRUKTUR – Weitere 400 Millionen für Netzausbau  

Die Digitalisierung, Industrie 4.0 und 5G etc. sind ohne flächendeckende Glasfasernetze faktisch nicht umsetzbar. Das wurde auch beim Austrian Fiber Summit der Open Fibre Austria, OFAA, am 7. November in Salzburg deutlich. Daher begrüßte man die Ankündigung von Staatssekretär Florian Tursky, dass der Bund weitere 400 Millionen an Fördermitteln für den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes locker machen will.

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EDA - Nach den jüngsten globalen und geopolitischen Ereignissen erkennen immer mehr Unternehmen die Notwendigkeit, Probleme in ihren Produktlinien, Lieferketten und Regionen in Echtzeit zu erkennen und darauf zu reagieren. (Foto: Stephanie Hofschläger / www.pixelio.de)

EDA-EVENT DRIVEN ARCHITECTURE – Big Informations Logistics in Echtzeit 

Das menschliche Gehirn arbeitet in Echtzeit, Ereignisse und ihre Auswirkungen finden in Echtzeit statt. Und dank der Event-Driven Architecture, EDA (ereignisgesteuerte Architektur), und der Open API Economy können nun auch Unternehmen in Echtzeit arbeiten. In diesem Artikel wird erläutert, was EDA ist und anhand einer aktuellen Umfrage unter IT-Experten aus aller Welt belegt, was notwendig ist, um EDA erfolgreich im gesamten Unternehmen einzusetzen und Mitarbeitern, Kunden und dem Unternehmen einen Mehrwert zu bieten.

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KI Kontroverse - Es ist notwendig, dass für alle möglichen Schäden, die eine KI anrichten kann, durch Entwickler und Anwender gehaftet wird. (Foto: Thorben Wengert / www.pixelio.de)

KI KONTROVERSE – Experten fordern eine Entwicklungspause

Schon seit längerer Zeit sind die Fortschritte bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenzen (KI) nicht mehr überschaubar. Denn nahezu sämtliche Entwickler in der ganzen Welt versuchen sich derzeit dabei zu überbieten, die bahnbrechendste Entwicklung auf den Markt zu bringen. Logisch, denn das Potenzial der Technologie ist unbestreitbar groß. Faktisch jeder will deshalb an der Spitze der Branche stehen. Damit der Wettbewerb jedoch nicht allzu sehr ausartet, fordern Experten nun eine Entwicklungspause. In dieser Zeit sollen internationale geltende Rechtsrahmen und Regeln aufgestellt werden, bevor KI Systeme weiter Anwendung finden.

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TractEasy - Das zur Verfügung gestellte Fahrzeug war mit der Fernbedienungs- und Überwachungslösung "X-Area Remote" von Panasonic ausgestattet. (Foto: MFTBC / RS MEDIA WORLD Archiv)

TRACTEASY – Ferngesteuerte japanisch-französische FTS-Entwicklung

In einem französisch-japanischen Entwicklungsprojekt zur Factory of the Furure testete die Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) in seinem Werk in Kawasaki einen Monat lang den Schlepper TractEasy des französischen Herstellers EasyMile, für den fahrerlosen Transport im Außenbereich. Das Gerät fährt jedoch nicht nur autonom, sondern lässt sich auch von einem Cockpit aus fernsteuern.

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Investieren – Es reicht heute nicht mehr aus, dass Unternehmen in Innovationen investieren. Der Blick muss dabei auf den Weltmarkt gerichtet sein. (Foto: Rieke / www.pixelio.de)

INVESTIEREN – Trotz globaler Risiken realistisch wachsen lernen

Die Auftragsbücher sind voll und einige, wie etwa die Schmalz Gruppe, haben in 2021 sogar ihr umsatzstärkstes Jahr in ihrer Unternehmensgeschichte erwirtschaftet. Dennoch steht die Branche die nächsten Jahre vor großen Herausforderungen, die vor allem mit Megatrends wie etwa Klimakrise und digitale Transformation etc. in Verbindung stehen. Wie Mittelständler trotz Krisen zukunftsfit bleiben können, darüber sprach Dr. Kurt Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter der deutschen J. Schmalz Group mit blogistic.net.

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Echostar Mobile – Disruptiver Lösungsansatz bei der Konnektivität soll jetzt Logistik- Industrie 4.0- und IoT-Lösungen weltweit via Satellit möglich machen. (Foto: Thorben Wengert / www.pixelio.de)

ECHOSTAR MOBILE – Erstes Satelliten-IoT-Netzwerk im Aufbau

Der irische Anbieter von mobilen Satellitendiensten, EchoStar Mobile, gab jetzt den Startschuss für sein Early-Adopter-Programm für seinen neuartigen, satellitengestützten LoRa-Dienst für das Internet der Dinge (IoT) in ganz Europa. Diese bislang einzigartige Kombination von S-Band-Satellitendiensten mit einem bidirektionalen LoRa-Protokoll eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der Transport- und Intralogistik sowie bei der Realisierung von Industrie 4.0-Lösungen.

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