Konjunktur Deutschland – Fiskalisches Gießkannenprinzip freut viele, ist aber wenig treffsicher und fördert die Inflation. (Foto: Rike / www.pixelio.de)

KONJUNKTUR DEUTSCHLAND – Doppelwumms hält Inflation hoch 

Deutschland steckt nur in einer leichten Rezession und hält sich derzeit besser als erwartet. Dies dürfte sich auch 2023 kaum ändern. Die Volkswirte der Deutschen Bank rechnen mit einer Kontraktion des BIP im Jahr 2023 um 1,6 Prozent. Dafür dürfte die Inflation trotz bzw. wegen des fiskalpolitischen “Doppelwumms” im Gießkannenprinzip der deutschen Bundesregierung auf hohem Niveau bleiben. Auf der Strecke bleiben letztlich Haushalte mit niedrige Einkommen.

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PMI Oktober 2022 – T. Cocca: „Gut gemeint ist in der Geldpolitik eben noch immer das Gegenteil von gut.“ (Foto: RS MEDIA WORLD Archiv)

PMI OKTOBER 2022 – Putins Krieg bremst Industriewachstum der EU weiter ein

Das Wachstum der Industrie in der Eurozone bremst sich weiter stark ein. Die Hauptgründe liegen dabei vor allem in den Auswirkungen des Angriffskrieges Putin-Russlands gegen die Ukraine. Hinzu kommen eine schwache EZB-Gelpolitik, die zu einem starken Inflationsdruck führt sowie noch immer anhaltende Lieferkettenprobleme. Das sagt Univ. Prof. Teodoro D. Cocca. Dies bestätigt aber auch der aktuelle Einkaufsmanagerindex von S&P Global Market Intelligence für die Euro-Zone.

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Global Supply Chains – A. Göbl (Foto: Toyota MH / RS MEDIA WORLD Archiv)

GLOBAL SUPPLY CHAINS – Zuverlässigkeit trotz Vulnerabilität erreichen

Der Ukraine-Krieg, die Corona-Pandemie und ihre Folgen sowie die aggressive Taiwan-Politik der VR China machen die Verwundbarkeit der globalen Lieferketten deutlich. Logistik-Lösungsanbieter sind daher gefordert wie noch nie. Denn Anwender von Hightech Logistik-Lösungen brauchen vor allem die Sicherheit und Zuverlässigkeit bei Produkt- und Servicequalität ihrer Systeme, ist Alfred Göbl, Director Aftersales bei Toyota MH Austria überzeugt.

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Tradeshift – Christian Lang (Foto: Andy Highland / RS MEDIA WORLD Archiv)

TRADESHIFT APRIL 2022 – Ukraine-Krieg macht Aufschwung zunichte

Der Vernichtungskrieg Russlands gegen die Ukraine macht die globalen Aufschwungshoffnungen zunichte. Die Auftragsvolumina brechen ein und Hersteller reizen ihre Lieferantenkredite komplett aus. Gleichzeitig reißen die Lieferketten von neuem. Das geht aus dem Wirtschaftsbericht Tradeshift April 2022 hervor. Gleichzeitig holen sich die Industrienationen ihre weltweit verteilten Produktionen durch Reshoring und Nearshoring zurück, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift.

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Investoren sorgen sich mittlerweile um eine Überhitzung der Konjunktur, auf welche die Inflationsraten und wachsende Geldmengen hinweisen.

PMI JULI 2021 – Industriesektor der Eurozone wächst weiter rasant

Trotz leichter Abschwächung verzeichnete der Industriesektor der Eurozone im Juli weiter ein rasantes Wachstum. Dies signalisiert der Einkaufsmanagerindex PMI Juli 2021 des internationalen Marktforschungsinstituts IHS Markit. Dieser erreichte mit 62,8 Punkten beinahe Vormonatsniveau. Profitieren konnten davon Deutschland und Österreich. Investoren sind aber über ein Heißlaufen der Konjunktur in Europa und den USA besorgt.

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IHS Markit EMI April 2021 (Foto: Petra Bork / www.pixelio.de)

EMI APRIL 2021 – Eurozone auf massivem Erholungskurs

Die Industrie in der Eurozone boomt und befindet sich auf massivem Erholungskurs von der Coronakrise. Und das schon seit zehn Monaten in Folge. Im April fiel das Wachstum noch einmal stärker aus als im März. Dies signalisiert der IHS Markit Einkaufsmanager Index (PMI) für die Eurozone. Er erreichte mit 62,9 Punkten ein Allzeit-Hoch. Deutschland und Österreich konnten davon durchschlagend profitieren.

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