SSI SCHÄFER – Konsequente Marktsektorenausrichtung

SSI Schäfer ist heute nach einem 80-jährigen Erfolgspfad marktführend in der Planung und Realisierung ganzheitlicher Logistiksysteme inklusive der Softwarelösungen. Der Markt, seine Anforderungen sowie die Kundenbedürfnisse haben sich gewandelt. Die heutigen Customer-Driven Markets bedürfen einer neuen Ausrichtung – branchenspeziisch. Michael Mohr, Executive Vice President Sales Automation, und Dieter Zeiml, Senior Vice President IT Realization, diskutieren über die Neuausrichtung der Vertriebsorganisation sowie die Perspektiven in der Intralogistik: Let’s talk… (Promotion)

Michael Mohr: Unsere Vertriebsmannschaft ist weltweit aktiv und sucht den Kontakt zu den Kunden, verkauft Lösungen sowie Produkte. In den letzten Jahren nehmen wir eine neue Bewegung wahr – einen Wandel hin zu ganzheitlicheren Systemanforderungen und dementsprechend immer spezifischeren wie auch anspruchsvolleren Kundenerwartungen. Ein Beispiel: Eine Brauerei hat ganz andere Anforderungen an ihre Lagerlogistik als ein Fashionunternehmen im E-Commerce; Pharmaunternehmen richten sich wieder ganz anders aus. Daher ist es wichtig, die Sprache unserer Kunden zu sprechen. Und darüber hinaus deren Marktsituation zu erkennen und individuell angepasste Lösungen zu entwickeln. Sei es bei der IT oder der Hardware, wir müssen das richtige Leistungsportfolio für jeden Kunden entwickeln und auf dessen Anforderungen eingehen. Um das zu erreichen, haben wir uns auf die folgenden sechs Marktsektoren spezialisiert, in denen wir das spezifische Know-how bündeln: Food Retail, Food & Beverage, Retail & Wholesale, Healthcare & Cosmetics, Industry und Fashion.

Dieter Zeiml: IT bedeutet, die Intralogistikprozesse unserer Kunden zu analysieren, um diese dann mit unseren Softwarelösungen zu automatisieren, zu unterstützen, zu optimieren und zu visualisieren. All das erfüllt unsere Logistiksoftware WAMAS® und ist somit eine hervorragende, skalierbare Lösung für alle sechs Marktsektoren. Nehmen wir zum Beispiel E-Commerce: Dieser ist eine treibende Kraft und in allen Marktsektoren im Fokus. Eine allgemeingültige „E-Commerce Funktionalität“ gibt es da nicht. Zwischen den Marktsektoren muss differenziert werden. Mit unserer neuen Ausrichtung haben wir die Möglichkeit, genau die Lösung zu entwickeln, die der Kunde benötigt – auch im E-Commerce. Wir können das richtige Leistungspaket für die individuellen Anforderungen zusammenstellen.

Michael Mohr: Im Rahmen dieser Ausrichtung bilden wir Marktsegmente, die wir fachlich, global unabhängig und optimal bedienen können. Hierbei ist es uns wichtig, Synergien aus verschiedenen Projekten der globalen Marktsektoren zu nutzen. Fashion-Kunden in Asien können beispielsweise von unseren Erfahrungen mit Kunden in Amerika profitieren. Zusätzlich wird diese geballte Kompetenz durch lokale Experten in den HUBs, also in unseren Landesgesellschaften, unterstützt. Letztendlich wird die zentrale Fachkompetenz in unserer globalen Sales-Organisation durch die Fachkompetenz der einzelnen Regionen – zum Wohle des Kunden – ergänzt.

Dieter Zeiml: Unsere Kunden verfolgen unterschiedliche Geschäftsmodelle und fokussieren somit heterogene Spezifika. Es stehen jeweils andere Prozesse im Vordergrund, an die auch die Softwarelösung optimal angepasst werden muss. Das haben wir erkannt und dem tragen wir mit der Marktsektoren-Ausrichtung Rechnung.

Michael Mohr: Sowohl im Vertrieb als auch in der IT bewegen wir uns nun viel näher am Kunden und können demnach noch individueller auf die Anforderungen eingehen. Uns als SSI Schäfer zeichnet aus, dass wir als Systemanbieter einzigartige Lösungspakete entwickeln. Und genau das erwartet der Markt. Unser Produktportfolio umfasst integrierbare Module und Komponenten aller Art, die über intelligente und skalierbare Softwarelösungen miteinander verbunden sind. Als Generalunternehmer für Bau und Intralogistik realisieren wir für den Kunden eine schlüsselfertige Gesamtlösung. Er möchte wissen, wie die Maschinen aufgebaut und miteinander verbunden sind oder welche Prozesse genau integriert wurden. Aber am wichtigsten ist die finale, funktionierende Lösung und genau diese bieten wir dem Kunden.

Dieter Zeiml: Das gilt für die Hardware genauso wie für die Software. Auch wenn in einzelnen Lösungen gleiche Komponenten stecken, die spezifsche Kundenlösung steht im Fokus. Zwischen den Marktsektoren werden natürlich auch Synergien genutzt: Es gibt Funktionalitäten, auf die alle zurückgreifen, es gibt jedoch auch spezifische Applikationen. Besonders in der IT haben wir die Möglichkeit, zwischen den Sektoren zu interagieren, da all unsere Softwareingenieure die gleiche Sprache sprechen und somit sektorübergreifend agieren können. Die spezifische Branchensprache ist die Besonderheit, die Expertise erfordert, um die Anforderungen an unsere Logistiksoftware WAMAS und schließlich an die zu realisierenden Kundenlösungen zu transferieren. Dieses Denken und Handeln setzen wir gesamtheitlich in der SSI Schäfer Gruppe um.

Michael Mohr: Mit der spezifischen Marktsektoren-Ausrichtung treten wir als SSI Schäfer nun sehr fokussiert auf. Unser Ziel ist es, die Markt- und Kundenanforderungen noch besser zu verstehen, neue Herausforderungen anzunehmen und weiterhin erfolgreich in unseren Projekten umzusetzen. Die Entscheidung für diese Struktur hat sich bereits nach kürzester Zeit als richtig erwiesen und wird unsere führende Marktposition bestätigen sowie weiter stärken. Dahingehend konnten wir sogar schon Cluster bilden, die den Marktsektoren spezielle Produkte zuordnen. Auch die Tendenz hin zu Produktentwicklungen auf spezifische Branchenanforderungen ist zu erkennen. Mit dieser Ausrichtung blicken wir der Zukunft positiv entgegen und freuen uns auf weitere spannende Themen in den einzelnen Marktsektoren.

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