DIGITALE TRANSFORMATION – Wie vorbereitet sind wir?

TRANSFORMATION - Wie vorbereitet sind wir?
Drei Minuten vor Zwölf: Die Unternehmen im deutschsprachigen Raum sind in keiner Weise auf die digitale Transformation vorbereitet. Es fehlt vielfach sogar an den Basics. (Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de)

Kaum ein Thema bewegt derzeit die Wirtschaft mehr als die sogenannte „digitale Transformation“ und mit ihr das Thema „Industrie 4.0“. Obgleich technisch alles vorhanden wäre, scheitern selbst große Anwender mitunter an Banalitäten. Im Mittelstand fehlt es hingegen noch immer an Grundsätzlichem. Unternehmen wie SSI Schäfer IT Solutions sehen sich permanent damit konfrontiert. Wo die Herausforderungen für Unternehmen in der Zukunft liegen, das behandelt dieser Artikel.

Ein Bericht von CR Hans-Joachim Schlobach

Wer in diesem Jahr über die LogiMAT 2019 in Stuttgart oder die Hannover Industriemesse ging, dem wurde sofort bewusst, dass die Digitalisierung und Industrie 4.0 in vollem Gange ist. Kaum ein Anbieter, der nicht damit auf Kundenfang ging und dem Anwender seiner Produkte Effizienzsteigerungen im zweistelligen Bereich verspricht. Auch sonst stand vielerorts nicht die Hardware im Vordergrund, es  ging auf diesen Messen in den meisten Fällen um Software und IT.

Rasanz macht atemlos

Heile Digitalisierungswelt also? – Mitnichten, denn wer hinter die Kulissen blickt und sowohl mit Anwendern als auch mit Anbietern spricht, erfährt hinter vorgehaltener Hand sehr häufig, dass vor allem die Rasanz der Entwicklungen in diesem Bereich nicht nur herausfordernd, sondern bereits überfordernd ist. Und in der Tat: Wer heute eine Lösung für die Herausforderungen seiner unternehmerischen Zukunft plant, steckt morgen schon weit tiefer in seiner Vergangenheit als in seiner Gegenwart. Dabei ist das nicht nur ein Gefühl der Disruption, sondern disruptive Realität. Die vierte industrielle Revolution ist also in vollem Gange und wird strahlende Gewinner auf der einen Seite hervor bringen und echte Verlierer auf der anderen Seite zurück lassen.

Völlige Neuorientierung der Weltwirtschaft. Hinzu kommt, dass sich die Weltwirtschaft und Europas Ökonomien auch angesichts von Wirtschaftskonflikten zwischen den USA, der EU und der VR China völlig neu orientieren, mit neuen Handelsströmen. Die EU muss zudem wahrscheinlich einen chaotischen Brexit verkraften. Das alles wird völlig neue Geschäftsmodelle, agile Organisationsformen, E-Mobilität und Klimaschutz zur Folge haben, mit denen sich Unternehmen aktuell auseinandersetzen müssen.

Die Zukunft ist ungewiss

TRANSFORMATION - Wie vorbereitet sind wir?
Die Zukunft ist wegen Handelskonflikten, Brexit, Klimawandel, Industrie 4.0 nahezu nicht planbar und erfordert von Unternehmen daher höchste Flexibilität.(Foto: Tim Reckmann / www.pixelio.de)

Betroffen von den radikalen Veränderungen sind alle Branchen: flächendeckend. Und hierbei ist es unerheblich, ob ein Unternehmen ein global Player, ein Mittelständler oder ein Kleinunternehmen ist. Allerdings sind Industrieunternehmen weit mehr von Industrie 4.0 als etwa Handwerksbetriebe betroffen. Am stärksten zeigen sich die Auswirkungen der Transformation in Richtung Industrie 4.0 in der  Automotive-Industrie sowie im Maschinenbau. Aber auch die Chemieindustrie mit ihren Zulieferern ist darin ebenso involviert wie die Logistik-Branche, welche das Rad der ganzen Wirtschaft am Laufen hält. Mit anderen Worten: Wirtschaftsbereiche mit langen, teilweise weltumspannenden Supply Chains stehen vor disruptiven Entwicklungen oder sind bereits mitten drin. Der Gewinner wird dabei derjenige sein, dem es am schnellsten und flexibelsten gelingt, sich komplett neu zu erfinden. Dieser muss nahezu bedingungslos bereit sein, sich selbst und seine bestehenden Strukturen zu hinterfragen und angenehme Gewohnheiten über Bord zu werfen, selbst wenn es weh tut. Die Transformation birgt somit ein hohes unternehmerisches Risiko mit ungewissem Ausgang.

Fakt ist dabei: Die Zukunft ist also mehr als ungewiss, und zwar nicht nur wegen Handelskonflikten, Brexit-Gedöns und einer dräuenden Rezession, flächendeckendem Fachkräftemangel und demographischen Entwicklungen. Industrie 4.0 mit ihrer digitalen Transformation ist eine echte Revolution mit höchst ungewissem Ausgang, welche selbst global Player vom Markt fegen wird, wie Mario Herger, österreichsicher Transformations-Papst, regelmäßig und beinahe mantraartig herunter betet. Vor diesem Hintergrund müssen heute viele Manager in Industrie und Wirtschaft Entscheidungen treffen – und scheitern mitunter kläglich, indem sie einfach nicht entscheiden. Oder sie scheitern deshalb, weil sie aus einer Art Aktionismus heraus aus dem hohlen Bauch heraus entscheiden. Dabei befinden sich gerade mittelständische Unternehmen zumeist in integrierten, unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsketten, die sich durch enge Verbindungen von Unternehmen, Kunden und Lieferanten auszeichnen.

Digitale Transformation: Entscheidungen sind notwendig

Es ist gerade jetzt notwendig, Entscheidungen zu treffen, welche die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wenigstens erhält oder sogar verbessert. Dabei geht es um die Flexibilität, sich rasch an sich verändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Wie notwendig das ist, zeigt etwa der aktuelle Einkaufsmanager-Index von IHS-Markit und dem Einkäuferverband BME. Er zeigt, dass der Abschwung des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland mittlerweile seit acht Monaten anhält. Mit 43,5 Punkten nach 43,2 im Juli rutschte der PMI aktuell noch tiefer in den roten Bereich. Gleichzeitig liegt der wichtige Frühindikator für die Industrieproduktion der größten Volkswirtschaft Europas, Deutschland, bereits den achten Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50,0 Zählern. Nach Angaben des englischen Finanzdienstleisters IHS Markit zufolge habe der erneut kräftige Rückgang der Neuaufträge viele Unternehmen veranlasst, ihre Produktion weiter zu drosseln und abermals beim Personal zu kürzen.

Die Umsetzung einer geeigneten Digitalisierungsstrategie ist Chefsache und sollte neben der Entwicklung und dem Einsatz neuer digitalen Technologien auch organisatorische Innovationen und Investition in spezifische Qualifikation und Kompetenzen der Mitarbeiter umfassen.

(in „Digitalisierung industrieller Wertschöpfung – Transformationsansätze für KMU“; iit-Institut, Berlin)

Nicht-Entscheidung beendet Wettbewerb. Es gilt also spätestens jetzt in die digitale Transformation zu investieren, um sich an die neuen Rahmenbedingungen anpassen zu können. Dazu zählen etwa Investitionen in die IT, welche nicht nur die internen Informationsflüsse beschleunigen und Entscheidungsgrundlagen für Entscheidungsträger schaffen sollen. Im Zeitalter der vierten industriellen Revolution müssen die Unternehmen zudem in der Lage sein, sich in die Informationsketten und -netzwerke ihrer Wertschöpfungsketten von der Rohstoffproduktion bis zum Endverbraucher einzuklinken. Es geht dabei um den reibungslosen Informationsfluss, um Prozesse entlang der Supply Chain effizienter zu gestalten und Ressourcen zu sparen. Eine Nicht-Entscheidung heute hat daher nachhaltige Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens, d.h. es fällt aus der Wertschöpfungskette heraus und wird durch ein anderes ersetzt.

Jedem sein eigenes System 

Die Frage ist jedoch, in welche IT-Systeme investiert werden soll? – Die Antwort ist so vage wie die Zukunft: „Es kommt darauf an.“ Denn jedes Unternehmen ist unterschiedlich und muss sich seine eigenen Systeme zusammenstellen (lassen). Um die Chancen der Digitalisierung jedoch adäquat nutzen können und sich mit ihren Geschäftsmodellen und Werteversprechen in dynamischen Märkten behaupten zu können, müssen Unternehmen bei sich nachhaltige und zukunftsfähige Strukturen schaffen. „Erfolgsfaktoren sind dabei insbesondere die Öffnung für neue Partnerstrukturen und Kooperationen und die Kundeneinbindung über digitale Technologien in einzelne Prozessschritte der Wertschöpfung. Die Umsetzung einer geeigneten Digitalisierungsstrategie ist Chefsache und sollte neben der Entwicklung und dem Einsatz neuer digitalen Technologien auch organisatorische Innovationen und Investition in spezifische Qualifikation und Kompetenzen der Mitarbeiter umfassen“, schreiben etwa die Autoren der Begleitforschung AUTONOMIK für Industrie 4.0 am iit-Institut für Innovation und Technik in der VDI/VDE Innovation + Technik in Berlin: „Digitalisierung industrieller Wertschöpfung – Transformationsansätze für KMU“ aus dem Jahr 2017.

Um eine Transformation erfolgreich abschließen zu können, müssen Unternehmen schon im Vorfeld klären, wohin man eigentlich mit der Investition hin möchte und dann sämtliche Prozesse im Unternehmen darauf abklopfen.

(Christoph Groß, CEO Supply Chain Competence Center Groß & Partner)

Erst die Prozesse überarbeiten

So weit so gut: Doch bevor in die digitale Transformation in Richtung Digitalisierung und Industrie 4.0 eingestiegen werden kann, empfehlen Experten wie Christoph Groß, sich zunächst einmal mit den Prozessen im eigenen Unternehmen zu befassen. Christoph Groß ist Buchautor und Software-Papst in Sachen Enterprise-Computing. Sein Buch „Digitalisierung in Industrie, Handel und Logistik“ (erschienen bei SpringerGabler) gilt mittlerweile als eine Art Leitfaden für die digitale Transformation und als Entscheidungshilfe. C. Groß sagt gegenüber blogistic.net: „Egal ob in Großunternehmen oder sogenannten KMU, in Unternehmen wird vielfach das Pferd von Hinten aufgezäumt. Man unterliegt sehr häufig dem Trugschluss, man müsse einfach nur in Soft- und Hardware investieren und dann klappt die digitale Transformation in Richtung Industrie 4.0. Um eine Transformation erfolgreich abschließen zu können, müssen Unternehmen schon im Vorfeld klären, wohin man eigentlich mit der Investition hin möchte und dann sämtliche Prozesse im Unternehmen darauf abklopfen. Erst dann kann man sich überhaupt Gedanken über Investitionen machen.“

Zeit gewinnen. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist zum einen, dass Prozesse im Unternehmen optimiert und bereits bestehende Ressourcen besser ausgenutzt werden können. Das spart nicht nur Geld, weil die Kosten pro Leistung dadurch gesenkt werden. Zum anderen, und das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, gewinnen Unternehmen dadurch die Zeit, die sie für den Transformationsprozess benötigen. Sie können mitunter mehrere Jahre mit der bestehenden Infrastruktur arbeiten, ohne dass Geld in Hard- und Software investiert werden muss, und sie bewegen sich dennoch in Richtung Transformation. Außerdem gewinnen sie Zeit, sich Knowhow sowohl im Hinblick auf die Transformation mit ihren Needs anzueignen und sich auch einen Überblick zu verschaffen, welche Soft- und Hardware die adäquate Lösung für die Herausforderungen der Zukunft sind. Das ist wichtig alleine vor dem Hintergrund, dass es rund 850 Softwareanbieter von Logistik- und Automationssoftware im deutschsprachigen Raum gibt. C. Groß gibt daher gegenüber blogistic.net den Tipp: „Wer ein Digitalisierungs-Projekt erfolgreich abschließen will, muss mit seinen Kenntnissen Software und IT Anbietern immer eine „Nasenlänge voraus sein“ und im möglichen Streitfall die besseren Karten haben.“ Für ihn liegt daher der Kardinalfehler in vielen Unternehmen darin, dass sie zuerst in Technologien investieren und erst dann die Prozesse anpassen. „Dadurch wird gutes Geld einer schlechten Lösung nachgeworfen“, so C. Groß, der auch Geschäftsführer des Supply Chain Competence Center Groß & Partner in München ist.

Infrastruktur mangelhaft

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Andreas Wimmer: Die Prozessoptimierung scheitert mitunter an ganz banalen Dingen. (Foto: SSI Schäfer)

Doch selbst wenn Unternehmen ihre Prozesse analysiert haben und sich systematisch auf die Digitalisierung vorbereiten, werden sie bei ihren Transformationsbemühungen teilweise von ganz banalen Dingen behindert. So plauderte etwa Andreas Wimmer, Vice President Product Management bei SSI Schäfer IT Solutions, aus dem Nähkästchen. Für die Prozessoptimierung eines Distributionszentrums eines Großkunden im Bereich des Handels seien rund 40 Gigabyte Sensordaten gesammelt worden. Sie sollten in einem weiteren Schritt in die zentrale Steuerung auf den Servern von SSI Schäfer IT Solutions via Datentransfer eingespielt werden. Hier wollte man die Daten mit Hilfe von Algorithmen auswerten und dann entsprechende Steuerungsänderungen für die Prozessoptimierung vornehmen. „Das ist für uns eigentlich ein ganz ein banaler und alltäglicher Vorgang“, so A. Wimmer gegenüber blogistic.net. Nicht so diesmal. Der Datentransfer scheiterte nämlich schlichtweg am nicht flächendeckend existenten Breitband-Internet, das einen unterbrechungsfreien Datentransfer von 40 Gigabyte Daten erlaubt. „Nach mehreren Transferversuchen mussten wir die Daten auf eine Festplatte speichern und ganz analog zu uns bringen lassen“, so A. Wimmer weiter im Gespräch.

Flächendeckendes Breitband gefordert. Für ihn als Digitalisierungs- und Industrie 4.0-Fachmann wird jedoch an solchen Beispielen deutlich, dass man noch weit entfernt ist von der Verwirklichung von Industrie 4.0. Er stellt zurecht die Frage: „Wenn es schon an solch‘ einfachen Dingen scheitert, wie sollen dann die enormen Datenvolumina bewältigt werden, die permanent bei voll integrierten Supply Chains vom Rohstoff bis zum Endkunden entstehen?“ – Er sieht daher Deutschlands Vorsprung im Bereich Industrie 4.0 und der Digitalisierung schrumpfen gegenüber etwa den USA oder Asien.

Wenn es schon an solch‘ einfachen Dingen (Anm. d. Red.: Breitband-Datenübertragung) scheitert, wie sollen dann die enormen Datenvolumina bewältigt werden, die permanent bei voll integrierten Supply Chains vom Rohstoff bis zum Endkunden entstehen?

(Andreas Wimmer, Vice President Product Management bei SSI Schäfer IT Solutions)

Datensicherheit ist ungeklärt

Neben der mangelhaften Infrastruktur sieht A. Wimmer einen weiteren Hemmschuh der digitalen Transformation im Thema Datensicherheit und mangelhafter rechtlicher Rahmenbedingungen. Sie verhindern beispielsweise Performance-Auswertungen auf User-Basis. „Was in den USA möglich ist, darf man in Deutschland nicht“, bringt es der Top-Manager auf den Punkt und weiter: „Das erschwert etwa Prozessoptimierungen im Online-Handel erheblich.“ Abgesehen davon sei das Thema Daten und was man damit für Prozessoptimierungen machen kann, bei vielen Unternehmen noch gar nicht so auf dem Radar. Während man sich in großen Unternehmen mittlerweile einen Überblick verschafft, sind Mittelständler und kleinere Unternehmen teilweise völlig überfordert. Die Konsequenz ist, dass derzeit Unsicherheit darüber herrscht, welche Daten gesammelt werden können, wie man sie sammelt und wie man diese in weiterer Folge zu verwertbaren Informationen macht.

Prognosen helfen Ressourcen sparen. Dabei sind die Daten und die mit Hilfe von Algorithmen daraus gewonnenen Informationen die notwendige Ressource, etwa um Prognosen für das Kaufverhalten von Konsumenten für die mittelbare Zukunft zu erstellen. Anhand dieser Prognosen lassen sich die notwendigen Warenmengen etwa im Saisongeschäft  für die einzelnen Produkte bestimmen. Auf diese Weise werden Fehlplanungen und die damit verbundene Ressourcenverschwendung verhindert. Gleichzeit können mit Hilfe dieser Prognosen auch bestehende Infrastrukturen weitaus optimaler genutzt werden als bisher. Und, last but not least, wirken sich möglichst genaue Prognosen auf die gesamte Wertschöpfungskette aus, weil vom Rohstoff bis zum Endverbraucher weniger verbraucht wird. Im Hinblick auf den Klimawandel könnten sich also perfekt arbeitende Prognosetools positiv auswirken, ohne dass der Endverbraucher letztlich verzichten müsste. Vor diesem Hintergrund sollten die sehr strengen Gesetze und Richtlinien im Bereich der Verwendung von Daten neu bewertet und ggf. angepasst werden.

Digitale Transformation – Wie vorbereitet sind wir also?

TRANSFORMATION - Wie vorbereitet sind wir?
Um Prozesse zu optimieren, fallen in einem Distributionzentrum in kürzester Zeit enormen Mengen an Daten an, die mit Hilfe von Algorithmen in brauchbare Informationen umgewandelt werden. (Foto: SSI Schäfer)

Vor diesem Hintergrund kommt der Autor zum Ergebnis, dass die Transformation in die Digitalisierung und Industrie 4.0 technisch schon längst machbar wäre. Anbieter von Lösungen wie etwa die SSI Schäfer, liefern mittlerweile weltumspannende Komplettlösungen, welche ihre volle Wirksamkeit längstens entfalten, allerdings nicht in Europa, und ganz konkret nicht in Deutschland und Österreich. Hier fehlt noch vielfach nahezu flächendeckend das Bewusstsein dafür, was die digitale Transformation und Industrie 4.0 tatsächlich bedeuten. Gleichzeitig zeigt sich der Mittelstand weitgehend orientierungslos. Hinzu kommen erhebliche Mängel der zur Verfügung stehenden Breitband-Infrastruktur. Sie lässt dramatisch anwachsende Datenvolumina, die mit der digitalen Transformation und Industrie 4.0 verbunden sind, wenn überhaupt, dann nur in Ballungsräumen zu. Und, last but not least, ist es fraglich, ob die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Europa in Hinblick auf die Datensicherheit einen Wandel zulassen, oder ob Europa nicht seinen technischen Vorsprung in diesem Bereich gegenüber den USA und Asien verspielt.

dassiliconvalleymindset.com/

der-digitalisierungsberater.de/

ssi-schaefer.com

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