CORONA – Internationale Reisebeschränkungen als Hauptproblem

Liebe Leser*innen.

Im Rahmen unserer Berichterstattung bitten wir unsere Partner, uns Statements abzugeben, wie sie die Corona-Krise bewältigen. Einige Unternehmen reduzieren für die Zeit der Shutdowns ihre Kommunikation. Einige kommunizieren offensiv damit um und wieder andere wenden sich ganz offen mit Leserbriefen an uns. So wie etwa Gerald Hofer, der CEO der KNAPP AG in Hart bei Graz. Er widmet sich dem Thema Reisebeschränkungen.

Gerald Hofer, CEO Knapp AG (Foto: Knapp)
G. Hofer, CEO von KNAPP in Hart bei Graz, sieht für Exporteure die internationale Reisebeschränkungen als große Herausforderung (Foto: Knapp)

KNAPP gilt als Österreichs bedeutendster Hersteller für Logistik-Automation. Rund 98 Prozent der Logistikösungen aus der Steiermark werden exportiert. Entsprechend international ausgerichtet sind die Servicelevel-Agreements. Für Unternehmen mit hohem Exportanteil sind internationale Reisebeschränkungen daher eine besondere Herausforderung. Daher spricht Gerald Hofer, CEO von KNAPP, höchstwahrscheinlich vielen Exporteuren aus der Seele.  

Sehr geehrtes Redaktionsteam.

Die KNAPP AG ist als internationaler Systemlieferant für Logistikinfrastruktur in dieser speziellen Krise sehr gefordert. Neben vielen Projekteinstellungen und -verschiebungen und den damit verbundenen organisatorischen und finanziellen Auswirkungen gilt es vor allem den Betrieb kritischer Infrastruktur weltweit zu sichern. Speziell im Bereich Pharma und Lebensmittel aber auch für die Aufrechterhaltung der Produktion von Waren benötigen Betreiber aufgrund der auftretenden Spitzen rund um die Uhr Überwachung und Support bzw. zusätzliche Wartungen der Anlagen. Wir können den 24 Stunden Onlinesupport gesichert über dezentrale Ressourcen und Heimarbeit abwickeln und halten unsere Lieferketten aufrecht um dringende Ersatzteillieferungen jederzeit durchführen zu können. Durch unsere Niederlassungen sind wir weitestgehend auch in der Lage Personal vor Ort zur Verfügung stellen zu können.

Internationale Reisebeschränkungen hemmen

Die Hauptprobleme liegen in internationalen Reisebeschränkungen und Einreiseverboten. Hier muss es in absehbarer Zeit Verfahren geben, die dringend notwendige Dienstreisen von Spezialisten in einem „abgesicherten Modus“ zulassen (Gesundheitscheck, Quarantäne bei Einreise etc.). Hier muss aus unserer Sicht rasch zwischen privaten Reisen, Tourismus, Geschäftsreisen und Reisen zur Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur unterschieden werden.

Ihr Gerald Hofer CEO KNAPP

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