BUSINESS+FINANZEN – In dieser Kategorie finden Sie Beiträge aus der Wirtschaft, Business und Finanzen, die wir mit dem Thema Logistik im weitesten Sinne verknüpfen. Hier werden aber auch wirtschaftspolitische Themen diskutiert.

project44 – Mit einer 420 Millionen US-Dollar Geldspritze will der Chicagoer Saas-Anbieter seine Führungsposition in der Welt ausbauen. (Foto: Lutz Stallknecht / www.pixelio.de)

PROJECT44 – 420 Millionen für amerikanischen Supply Chain Visibility-Spezialisten

Thoma Bravo, TPG und Goldmann Sachs investieren 420 Millionen US-Dollar in die Chicagoer project44. Mit dieser Finanzspritze will der amerikanische Marktführer branchenunabhängig Supply Chain Visibility – Lösungen entwickeln. So will der SaaS- Anbieter Unternehmen weltweit dabei unterstützen, ihre Produktlieferketten zu optimieren.

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Assent – Mit der neuen Finanzspritze erlangen die Kanadier Unicorn-Status. (Foto: Andreas Hermsdorf / www.pixelio.de)

ASSENT – Lieferketten-Lösungsanbieter erhält weitere 350 Millionen

Der kanadische Spezialist für Lieferketten-Management, Assent Compliance, erhält eine weitere Finanzierung in der Höhe von 350 Millionen US-Dollar. Damit erreicht das Unternehmen den sogenannten „Unicorn“-Status. Mit der Finanzierung wollen die Kanadier ihre globale Präsenz im Bereich des Nachhaltigkeitsmanagements in der Lieferkette erweitern. Zielmärkte sind dabei unter anderem Europa und die EU.

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ECG – OEMS sollen nicht nur fordern, sondern in der Supply Chain auch für Planbarkeit sorgen. (Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de)

ECG – Überlebensfähigkeit von Fahrzeuglogistikern durch OEMs gefährdet

Logistikdienstleister sehen sich durch Produktionsstopps der Automobilerzeuger mit Rekordverlusten konfrontiert. Diese gefährden jetzt sogar bereits getätigte Investitionen, aber auch die Unternehmen selbst. Die Association of European Vehicle Logistics, ECG, fordert daher für die Planbarkeit in der Supply Chain nun Mengengarantien von den Automobilherstellern. 

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Logistikindikator November 2021 (Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de)

LOGISTIKINDIKATOR NOVEMBER 2021 – Pessimismus für 2022 wächst

War die Stimmung der deutschen Wirtschaft, und mit ihr der Logistikwirtschaft, noch fast bis Mitte 2021 optimistisch, wird sie zunehmend pessimistisch – zumindest bis zum Sommer 2022. Dies zeigt der Logistikindikator November 2021 der BVL. Das hängt einerseits mit Lieferengpässen bei Rohstoffen und Halbleitern etc. zusammen, dürfte aber auch durch den Fachkräftemangel sowie der schlechten Impfmoral eines größeren Teils der Gesellschaft beeinflusst sein.

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E-Mobility (Foto: Thommy Weiss / www.pixelio.de)

E-Mobility – Transformation kostet vorläufig viele Arbeitsplätze

Obgleich in Deutschland und Österreich mittlerweile bis zu einem Drittel der Neuzulassungen auf Elektrofahrzeuge zurückzuführen ist, wird die Transformation der Automobilindustrie in Richtung E-Mobility zunächst einmal für viele Arbeitslose sorgen. Es dürfte daher darauf ankommen, für einen geregelten Übergang zu sorgen, damit die Situation nicht zu disruptiv wird. Dabei sind technologische Dogmen kontraproduktiv, macht eine Studie von PwC deutlich.

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Positionspapier 2021 – Quo vadis Deutschland? (Foto: wobigrafie / www.pixelio.de)

POSITIONSPAPIER 2021 – BVL warnt vor Defiziten durch Infrastrukturmängel

Quo vadis Deutschland? – Das heute veröffentlichte Positionspapier 2021 der Bundesvereinigung Logistik in Deutschland (BVL) legt den Finger auf die Wunde schwindender Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Vor allem der Infrastrukturausbau für den rasant wachsenden Güterverkehr sowie den Netzausbau bei Breitbandtechnologien für die Herausforderungen der digitalen Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft lassen in Deutschland sehr zu Wünschen übrig.

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Grüner Wasserstoff – Will die Energiewende in Europa gelingen, bedarf es großer Mengen des klimaneutralen Rohstoffs, den Chile liefern kann. (Foto: twinlili / www.pixelio.de)

GRÜNER WASSERSTOFF – Belgische Häfen und Chile kooperieren

Der Hafen von Antwerpen, der Hafen von Seebrügge und das chilenische Energieministerium unterzeichneten im Rahmen der Klimaschutzkonferenz COP26 am 04. November 2021 in Glasgow eine Absichtserklärung, in der sie sich zur Zusammenarbeit bei der Produktion von „Grünem Wasserstoff“ verpflichten. Die Zusammenarbeit umfasst dabei die Herstellung grünen Wasserstoffs einerseits und andererseits den Ausbau der Logistikketten zwischen Südamerika und Europa.

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PMI Oktober 2021 – Deutschlands Wirtschaft wird von äußeren Bedingungen hart eingebremst. Besonders betroffen ist die Automobilwirtschaft. (Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de)

PMI OKTOBER 2021 – Deutschlands Wachstum wird hart eingebremst

Trotz hoher Auftragsbestände und Zunahme der Beschäftigung blicken Deutschlands Unternehmer mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. Die Gründe liegen in den niedrigen Neuaufträgen, gepaart mit wachsendem Inflationsdruck und anhaltenden Lieferengpässen. Das ergab der PMI Oktober 2021 von IHS Markit. Dessen Index für die Industrieproduktion verzeichnet ein 16-Monate-Tief und landete bei nur noch 51,1 Punkten.

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US-Chamber – Die Amerikaner krempeln jetzt die Ärmel hoch, um Lieferkettenkrise an ihrer Westküste zu bewältigen. (Foto: Ingo Füchtenbusch / www.pixelio.de)

US-CHAMBER – Amis krempeln in der Lieferkettenkrise die Ärmel hoch

Die US-Regierung unter Joe Biden und die Mitglieder der US-Chamber of Commerce krempeln nach einem Treffen im Weißen Haus jetzt die Ärmel hoch. Sie wollen gemeinsam die Auswirkungen der Lieferkettenkrise an der Westküste auf die US-Wirtschaft bewältigen. Sie schicken nun den Hafen Los Angeles und Long Beach für 90 Tage in den 24-Stunden Dauerbetrieb.

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Transportbarometer Q3 21 - Die Zahlen für die Frächter haben sich auch im dritten Quartal verbessert. Die Zeichen stehen jedoch auf "veränderlich".(Foto: R.B. / www.pixelio.de)

TRANSPORTBAROMETER Q3 21 – Anzeichen auf Wachstumsbremse

Zwar geht das Frachtvolumen im Straßengüterverkehr im dritte Quartal 2021 gegenüber dem Vorquartal leicht zurück, insgesamt bestätigt der Aufwärtstrend im Straßengüterverkehr jedoch den Wirtschaftsaufschwung in Europa nach dem Corona-Jahr 2020. Das zeigt zumindest das Transportbarometer Q3 21 des Freight-Tech Unternehmens Timocom.  Ob das Wachstum nachhaltig ist, bleibt angesichts der globalen Lieferketten-Probleme jedoch fraglich. 

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