BREXIT-LÖSUNG – Wie E-Tailer der Brexit-Bürokratie die Zähne ziehen

Brexit-Lösung - Der EU-Austritt des Vereinigten Königreichs brachte für E-Tailer zahlreiche neue Bestimmungen mit sich, auf die sie beim Versand dorthin achten müssen. (Foto: Getty Images/iStockphoto)
Brexit-Lösung – Der EU-Austritt des Vereinigten Königreichs brachte für E-Tailer zahlreiche neue Bestimmungen mit sich, auf die sie beim Versand dorthin achten müssen. (Foto: Getty Images/iStockphoto)

Brexit-Lösung – Der Brexit ist vollzogen und brachte zunächst einmal große Verwirrungen bei Anbietern und Kunden von Leistungen und Waren von der und auf die Insel. Doch es gibt kaum eine Herausforderung, welche findige Unternehmer:innen nicht lösen können. So bieten jetzt Logistik-Spezialisten wie Seven Senders datengetriebene Lösungen für den Cross-Border-Versand auf die Insel an. Sie ziehen so dem Verwaltungsmonster Brexit zumindest einen Teil seiner giftigen Zoll-Zähne.

Der EU-Austritt des Vereinigten Königreichs brachte für E-Tailer zahlreiche neue Bestimmungen mit sich, auf die sie beim Versand dorthin achten müssen. Was bedeuten dabei neue Deklarationspflicht? Ist ein eigenes Logistikzentrum vor Ort in Großbritannien erforderlich? Wie können Versand-, Carrier- und Zollprozesse planungssicher gestaltet werden? Das sind nur drei der vielen Fragen, denen sich E-Tailer heute stellen müssen beim Handel mit der Insel nach dem Brexit. Wie die Abwicklung eines Cross-Border-Versands auf die Insel trotz Brexit unkompliziert gelingt, beschreibt Dr. Johannes Plehn in diesem Artikel. Er ist der Gründer und Geschäftsführer von Seven Senders. Das Unternehmen betreibt heute deine der führenden Delivery-Plattform für den grenzübergreifenden Paketversand in Europa.

Welche Herausforderungen der Brexit bringt

Vorab sei bemerkt, dass dem E-Tailer zugute kommt, dass Großbritannien heute einer der stärksten E-Commerce-Märkte Europas ist. Die Briten waren europäische Vorreiter in Sachen E-Commerce und der Online-Handel gehört zum Alltag der Briten wie die Tea-Time oder die roten Doppeldecker-Busse zu London. Doch viele Onlinehändler scheuen seit dem Brexit den gestiegenen Aufwand für den Warenversand nach UK: Seit dem 1. Januar 2021 gelten nämlich neue Bestimmungen für die Verzollung von Waren bei Im- und Export: „Durch die Deklarationspflicht benötigen Retailer für die Einfuhr von Waren eine VAT-Nummer und müssen sich für eine sogenannte EORI-Nummer bewerben“, erläutert J. Plehn im Gespräch. Auch das Retourenmanagement muss an die neuen Zollbestimmungen angepasst werden. Seine Delivery-Plattform Seven Senders bietet nun, zusammen mit MS Direct, einem Full-Service-Anbieter im Bereich Customer-Relationship-Management und E-Commerce, eine Brexit-Lösung, die E-Tailer bei der Expansion nach Großbritannien unterstützen soll.

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Die rechtliche Vertretung auf der Insel

Doch mit der Überwindung von Zollschranken allein ist es noch nicht getan. Das Brexit-Abkommen legt nämlich auch fest, dass Onlinehändler nun über eine indirekte Repräsentation vor Ort verfügen müssen. Ansonsten dürfen sie keine Geschäfte im Vereinigten Königreich betreiben. Das kann zeit- und kostenintensiv sein. Was viele dabei nicht wissen: „Wer mit Partnern wie Seven Senders und MS Direct zusammenarbeitet, benötigt keinen eigenen Standort. Die rechtliche Vertretung wird dann durch einen Broker übernommen“, informiert J. Plehn. Der erledigt dann alles für die Anwender:in, schnell und unbürokratisch.

Verzollung bündeln – Das geht wirklich…

Wer keine entsprechende Lösung nutzt, nimmt daher nicht nur einen hohen administrativen Aufwand beim Versand nach UK in Kauf. Denn beispielsweise unvollständige Transitdokumente verzögern Lieferungen und Leistungen erheblich. Die zeitweise entstehenden langen Staus an der Grenze gehen vielfach auf ihr Konto. Sie sorgen dann für Verzögerungen bei der Auslieferung. Die Lösung von Seven Senders und MS Direct vereinfacht und beschleunigt die Einfuhr durch eine Sammelverzollung. Onlinehändler benötigen dafür Daten wie Warenwerte, Nettogewichte, Ursprungsländer, deutsche und britische Warentarifnummern sowie Artikelbeschreibungen in Deutsch und Englisch. Nachdem die Daten an MS Direct übermittelt wurden, kümmert sich dieser um die Import- und Exportverzollung. Ein Stopp an der Grenze entfällt somit und macht die Durchfahrt bis zum Last-Mile-Carrier ohne Zeitverlust möglich.

Lokale Carrier für Kundenansprüche nutzen

Neben den Anforderungen an die Logistik sind in Großbritannien auch die Kundenerwartungen an die Zustellung hoch: „Sechs von zehn UK-Händlern bieten beispielsweise Next-Day-Delivery an“, erläutert J. Plehn die Situation in Großbritannien. Für Onlinehändler, die auf der Insel langfristig erfolgreich sein wollen, ist es daher sinnvoll, mit individuell zum Geschäftsmodell passenden, lokalen Carrieren zusammenzuarbeiten. Die Delivery-Plattform von Seven Senders eröffnet daher E-Tailern vom europäischen Kontinent den Zugriff auf ein umfassendes Netzwerk vor Ort, durch das sie ihren Kunden die gewohnte Paketzustellung ermöglichen können.

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Retourenmanagement anpassen

Lokale Carrier sind auch der Schlüssel für ein Retourenmanagement, welches die Kundenbedürfnisse erfüllt. Über die Anbindung an die Delivery-Plattform von Seven Senders können sich E-Tailer den Carrier-Partner aussuchen, der über das beste Netzwerk an Drop-off-Points verfügt. Um den Aufwand bei den Brexit-Ausfuhrbestimmungen zu reduzieren, ist es zudem sinnvoll, Waren gebündelt und gesammelt in die EU zurückzuführen. Mit MS Direct werden die Retouren in einem Warenlager angenommen, sortiert sowie auf Vollständigkeit und Qualität überprüft. Analog zur Einfuhr erfolgt der Zollerstattungsprozess bei der Ausfuhr anschließend ebenfalls gesammelt.  

Optimiertes Datenmanagement als Voraussetzung

Vollständige Stammdaten wie Waren-, Versand-, Carrier-, Rechnungs- und Kundeninformationen sowie ein IT-gestütztes Datenmanagement sind Voraussetzungen für reibungslose Logistik- und Zollabläufe. Auch Analyse-Tools wie die Delivery-Plattform von Seven Senders sind wertvoll, um zu jeder Zeit einen vollständigen Überblick über die Sendungen zu behalten, betont Seven Senders Geschäftsführer J. Plehn. Und er meint abschließend: „Mit unserer datengetriebenen Plattform als Basis und der Kompetenz von MS Direct bei Im- und Export, Verzollung und Retourenmanagement können deutsche E-Tailer der Brexit-Bürokratie entspannt begegnen.“

sevensenders.com

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