BREXIT – DHL Freight sichert sich Transportmarkt auf der Insel

Brexit: Derzeit heißt es „rien ne vas plus“ zwischen Calais und Dover. Mit Baxter Freight will sich DHL Freight jedoch den problemlosen Marktzugang nach Großbritannien. (Foto: Peter von Bechen / www.pixelio.de)
Brexit: Derzeit heißt es „rien ne vas plus“ zwischen Calais und Dover. Mit Baxter Freight will sich DHL Freight jedoch den problemlosen Marktzugang nach Großbritannien sichern. (Foto: Peter von Bechen / www.pixelio.de)

Brexit – Die jetzt eingegangene strategische Partnerschaft mit dem britischen Logistikdienstleister Baxter Freight sichert DHL Freight den unbürokratischen Marktzugang im Bereich des Stückgut-Transports auf der britischen Insel sowie zwischen dem Kontinent und Großbritannien.

Der Brexit kommt endgültig am 31. Dezember 2020. Bis Redaktionsschluss ist jedoch noch unklar, ob es ein harter oder ein geordneter Brexit werden wird. Bei DHL Freight will man nicht die Entscheidung der Politik abwarten. Für den Spediteur zählt nur, ob und in welcher Qualität der Frachtguttransport zwischen dem Kontinent und der britischen Insel und in Groß Britannien selbst abgewickelt werden kann. Die strategische Partnerschaft zwischen DHL Freight und dem britischen Logistiker Baxter Freight soll hier die Lösung bringen. Mit ihr können zumindest die durch die Politik verursachten Hemmnisse wenn nicht ganz abgebaut, so doch gemildert werden. Den kilometerlangen Lkw-Staus in Dover und in Calais dürfte man damit jedoch kaum entgehen.  

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Ready for Brexit -Business

Für DHL Kunden bietet die neue Partnerschaft einige Vorteile, wenn sie Business über den Ärmelkanal machen. Sie können von dem umfangreichen Baxter-Netz und den zusätzlichen Transportkapazitäten in UK profitieren. Im Gegenzug öffnet DHL Freight dem Partner Baxter Freight den Zugang zu seinem europäischen Stückgutnetz, sowie zu seinen Voll- und Teilladungskapazitäten als auch dem intermodalen Angebot. „Wir haben uns für die Kooperation mit Baxter Freight aufgrund des guten Rufes in Sachen Kundenservice und der stark vertriebsorientierten Geschäftsstrategie entschieden. Beides sind maßgebliche Faktoren, wenn wir im aktuellen Klima auf dem britischen Markt weiter wachsen wollen“, so Thomas Vogel, Chief Operations Officer DHL Freight und ab 1. Januar NEO-CEO für die DACH-Region. 

Umfassende Kooperation. DHL Freight rechnet im Rahmen der Zusammenarbeit mit einem höheren Transportaufkommen und flexibleren Serviceleistungen innerhalb und aus Großbritannien. Die Unternehmen kooperieren künftig auch bei wichtigen Ausschreibungen. Ziel ist es dabei, die Stärken eines mittelständischen Transportunternehmens mit der Größe und der Reichweite einer globalen Logistikmarke zu kombinieren. Ian Baxter, Vorsitzender der Geschäftsführung von Baxter Freight: „In der Partnerschaft mit DHL Freight verbinden wir unsere Erfahrung eines mittelständischen britischen Logistikanbieters mit der eines führenden Anbieters für Straßentransport in Europa.“

Baxter in Kürze

Baxter Freight ist ein Logistikdienstleister aus Nottingham. Das Angebot reicht von kleinen Sendungen über Komplettladungen bis hin zu Großprojekten unter Einbindung der Verkehrsträger Straße und Schiene, sowie Luft- und Seefracht. Das 2014 gegründete Unternehmen beschäftigt aktuell 80 Mitarbeitende und erwirtschaftet 2020 voraussichtlich einen Umsatz von 17,5 Millionen Pfund.

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DHL Express Irland liefert weiter aus

Indess gab Deutsche Post DHL Express in Bonn bekannt, dass wegen einer hochinfektiösen Coronavirus-Mutation den Service nach Irland vorübergehend eingestellt haben. DHL Express Irland versichert jedoch seinen Kunden, dass die meisten Dienste von und nach Irland weiterhin normal funktionieren, wie das irische Online-Portal RTE berichtet. Dort heißt es unter Berufung auf DHL Express Irland, dass alle ein- und ausgehenden Flüge planmäßig durchgeführt werden und das Rekordvolumen in dieser Spitzenzeit im Vorfeld von Weihnachten abgewickelt wurde.

Eurotunnel als Ursache. Aus Sicht von DHL Express Irland sei die einzige Änderung eine vorübergehende Einstellung der Straßendienste zum und vom europäischen Festland. Dies sei jedoch auf die Schließung der Eurotunnel- und Fährhäfen zurückzuführen. Das Unternehmen erwarte daher, dass die Dienste wieder hergestellt werden, sobald der Eurotunnel wieder geöffnet wird.

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baxterfreight.com

dpdhl.com 


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